Unbroken

Unbroken

KriegBiografieDrama von 2014 aus dem Hause der Universal Pictures.

Unbroken

Story: Der amerikanische Langstreckenläufer Louis Zamperini (Jack O’Connell) nimmt als jüngstes Mitglied des US-Olympiateams 1936 an den Olympischen Spielen in Berlin teil. Zwar gewinnt er keine Medaille, liefert sich aber ein so packendes Finalrennen, dass Adolf Hitler ihn treffen will. Vier Jahre später gilt Zamperini als großer Favorit für die Olympischen Spiele in Tokyo, die aufgrund des ausbrechenden Zweiten Weltkrieges jedoch abgesagt werden. Zamperini zieht freiwillig als Bombenschütze in den Krieg. Nach einer Bruchlandung im Pazifik können sich er und zwei weitere Soldaten auf ein Floß retten. Dort kämpfen sie 47 Tage ums Überleben, ehe sie von der japanischen Navy aufgelesen und gefangengenommen werden. Auf dem Schiff müssen sie sadistische Folterungen über sich ergehen lassen…

Regie: Angelina Jolie

Analyse: Regisseurin Angelina Jolie? Ich muss zugeben dass ich mich mit dieser Aussage nicht anfreunden kann, aber ich habe ja ihren Erstling ja auch noch nicht gesehen… Also, ich erwartete nicht viel von diesem Film. Dennoch ist der Trailer interessant und ich war gespannt. Zu den Schauspielern. Jack O’Connell, der bereits in 300: Rise of an Empire zusehen war, ist überragend, er zeigt eine grandiose Leistung. Die anderen Schauspieler machen ihren Job sehr gut, allen voran Miyavi, der als Mutsushiro Watanabe dem Olympioniken Zamperini die Hölle heiss macht. Die Atmosphäre des Filmes ist zwar durchwegs beklemmend, dennoch fehlt immer das gewisse Etwas um es „perfekt“ zu machen. Schade eigentlich, denn da wäre viel mehr Potenzial drin gewesen… Wenn Jolie mehr auf den Charakter von Zamperini eingegangen wäre würde man als Zuschauer nicht nur auf die Leiden von ihm blicken, sondern auch erkennen und merken was es mit ihm innerlich anstellt. Zeit wäre in diesem Film ausreichend vorhanden gewesen für solche Momente, aber in den knapp 140 Minuten setzt Angelina Jolie lieber auf lange Aufnahmen, in denen nichts passiert. Diese lassen zwar Platz um sich über die Geschehnisse des Filmes Gedanken zu machen, aber verweigern den Charakteren sich auszubreiten. Ein Lob geht an die Rückblenden, welche immer in mitten einer wichtigen Szene gezeigt werden. Als ob sich Zamperini an etwas aus seiner Jugend und Kindheit erinnert. Die Tatsache dass dieser Film auf einer wahren Geschichte und der Biografie von Louis Zamperini beruht macht die Abscheulichkeiten, welche die Soldaten des zweiten Weltkrieges über sich erdulden mussten, nur noch schlimmer… Alles in allem ist „Unbroken“ aber eine gelungener Film, der einen in seinen Bann zieht.

Fazit: Berührendes, aber etwas langes Drama mit guten Schauspielern.

Bewertung: 7.5 von 10 Punkten

FSK: Ab 12 Jahren freigegeben.

Trailer:

© Bild und Trailer: Universal Pictures

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