The Purge 2: Anarchy

The Purge 2: Anarchy

HorrorThrillerAction von 2014 aus dem Hause der Universal Pictures.

The Purge 2 - Anarchy

Story: Ausgerechnet am Beginn der alljährlich stattfindenden Purge bleibt der Wagen eines jungen Paares (Zach Gilford und Kiele Sanchez) liegen. Eine lebensbedrohliche Situation angesichts der Umstände, denn während der 12 Stunden währenden “Säuberung” sind alle Gesetze außer Kraft, die die Bestie im Menschen sonst in Zaum halten. In dieser Nacht bleiben Raub, Körperverletzung und sogar Mord ohne jede juristische Folge. Für das Pärchen beginnt ein tödliches Wettrennen auf der Flucht vor all jenen, die an jenem Abend ihrem Drang zur Gewalt nachgeben wollen. Einer von ihnen ist ein verzweifelter Vater (Frank Grillo), der sich in dieser Nacht an den Mördern seines Sohnes rächen will. In letzter Sekunde kann er eine Mutter und ihre Tochter (Carmen Ejogo und Zoe Soul) vor den Purgern retten, deren Sicherheitssystem im Haus versagt hatte. Die Wege der Fünf kreuzen sich auf den todbringenden Straßen von Los Angeles in der Nacht der Säuberung, und bald schon stoßen weitere Opfer zu ihnen. Doch keiner ahnt, zu welchem Grauen sie der Weg in dieser Nacht noch führen soll.

Regie: James DeMonaco

Analyse: Die Fortsetzung von The Purge – Die Säuberung, bei welcher wieder James DeMonaco Regie geführt hat, handelt anders als der Vorgänger nicht in einem einzigen Haus, sondern in ganz Los Angeles. Dies nimmt einerseits ein wenig der beklemmenden Spannung weg, andererseits gibt es dem Film eine neue Art von Spannung, denn man sieht die überall verbreitete Gewalt mit ganz anderen Augen. Die in dem ersten Teil so hoch gelobte Purge wird beim zweiten Teil sehr hinterfragt. Wie kann man hinter der Säuberung stehen, wenn nur die Menschen in den Armenvierteln zum Opfer fallen, da die reichen Menschen sowieso eine teure Alarmanlage installiert haben? Und wenn die reichen Menschen an der Purge teilnehmen, wie viel Geld ist ihnen das wohl wert? Alles Fragen, die nur kurz oder gar nicht im ersten Teil angesprochen wurden. Die Story ist aus mehreren kleinen Geschichten, welche sich nach und nach verflechten aufgebaut und in einem sehr interessanten Ende zuspitzen. Die Effekte, vor allem spritzendes Blut durch Schussverletzungen wirken oft sehr billig und computeranimiert. Ansonsten kommt der Film ohne grosse Effekte aus, was die „Echtheit“ etwas besser wirken lässt. Die Schauspieler fast alle eher unbekannt ausser z.B. Frank Grillo, dennoch sind die Charaktere gut und ganz ordentlich gespielt. Das Problem sind die eher flachen und dümmlichen Dialoge, welche die Story begleiten. Ich hatte allerdings auch keine hochstehenden Gespräche erwartet, von dem her war ich wenig überrascht.

Fazit: Eine Fortsetzung, die in meinen Augen sogar besser ist als das Original.

Bewertung: 8 von 10 Punkten

FSK: Ab 16 Jahren freigegeben.

Trailer:

© Bild und Trailer: Universal Pictures

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