The Boy Next Door

The Boy Next Door

Thriller von 2015 aus dem Hause der Universal Studios.

The Boy next Door

Story: Einige Monate nach der Scheidung von ihrem Mann Garrett (John Corbett) ist die alleinerziehende Mittvierziger-Mutter und Lehrerin Claire (Jennifer Lopez) noch immer sichtlich mitgenommen. Eine kurze sexuelle Ablenkung bietet der attraktive Noah (Ryan Guzman): In einem schwachen Moment lässt sich Claire auf einen One-Night-Stand mit ihrem deutlich jüngeren Nachbarn ein. Für sie steht fest, dass die Sache ein einmaliges Abenteuer war, doch Noah sieht das ganz anders und entpuppt sich bald als Stalker. Immer mehr drängt er sich in Claires Leben. Dazu freundet er sich nicht nur mit mit ihrem Sohn Kevin (Ian Nelson) an, sondern lauert ihr auch in ihrer Schule auf und bedrängt sie dort. Claire wird klar, dass sie einen riesigen Fehler begangen hat, denn Noahs Obsession nimmt immer bedrohlichere Ausmaße an…

Regie: Rob Cohen

Analyse: Der Film wurde bereits mehrfach von Kritikern in der Luft zerrissen. Er sei zu „einfach“, zu durchschaubar. Ja was erwarten die Herren Kritiker denn? Dass jeder Thriller automatisch eine Neuerfindung des Genres ist? Natürlich ist der rote Faden des Film von vornherein klar und auch die Handlung selbst ist absehbar. Dennoch schafft es „The Boy Next Door“ mich in seinen Bann zu ziehen. Die Geschichte ist nichts weltbewegendes. Ein Nachbarsjunge verführt eine Mutter und sobald sie ihn ablehnt, dreht er durch. Es gibt Ecken, Kanten und einige Wendungen, die den Film wieder komplett auf den Kopf stellen und allem einen neuen Anblick verschaffen. Ich messe einen Film nicht komplett an der Qualität oder der Originalität, sondern ob mich ein Film unterhält, die Geschichte einigermassen gut umgesetzt wurde und die Schauspieler überzeugen. Auch wenn einige ihn als zu durchschnittlich ansehen, finde ich ihn sehr ansprechend. Die Schauspieler sind zwar nicht gerade in ihrer höchsten Form und Jennifer Lopez wurde wohl nur wegen ihrem Aussehen und dem bekannten Namen ausgewählt. Die Charaktere könnten definitiv mehr tiefe vertragen, so könnte man als Zuschauer noch mehr auf die Personen eingehen. So wirkt das ganze doch leider allzu oberflächlich.

Fazit: Spannender und überraschender Thriller mit leider etwas lahmen Schauspielern.

Bewertung: 7.5 von 10 Punkten

FSK: Ab 16 Jahren freigegeben.

Trailer:

© Bild und Trailer: Universal Studios

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