Serena

Serena

Drama von 2014 aus dem Hause der Studiocanal GmbH.

Serena

Story: Das frisch verheiratete, junge Ehepaar George (Bradley Cooper) und Serena Pemberton (Jennifer Lawrence) reist im Jahr 1929 von Boston nach North Carolina, um ins florierende Holzgeschäft einzusteigen. Die beiden erweisen sich als überaus erfolgreich. Besonders Serena zeigt, dass sie ihrem Gatten durchaus ebenbürtig ist, kontrolliert die Arbeiter und rettet sogar einem Mann in der Wildnis das Leben. Als sie jedoch erfährt, dass sie keine Kinder bekommen kann, wächst ihre Eifersucht auf Georges Sohn aus einer früheren Beziehung. Serena schmiedet einen Plan, um ihren Mann ganz zu vereinnahmen, ihn vollständig von seiner unehelichen Familie zu trennen. Die Ehe von Serena und George wird auf eine harte Probe gestellt, zumal auch noch die Regierung beginnt, Ansprüche auf das Land der Pembertons zu erheben…

Regie: Susanne Bier

Analyse: Mit einer Oscar®-Prämierten Schauspielerin wie Jennifer Lawrence, und einer ebenfalls Oscar®-Prämierten Regisseurin wie Susanne Bier hatte ich definitiv mehr erwartet von diesem Film. „Serena“ enttäuschte mich aber leider auf ganzer Linie. Selten hat mich ein Film so gelangweilt wie dieser hier. Die Story, wenn man denn überhaupt von einer Story reden kann, ist wie ein Ausschnitt aus dem Leben der beiden Hauptfiguren Serena und George. Man fängt mitten in dem Leben an und dann begleitet man die beiden Figuren durch „gute und schlechte“ Tage. An und für sich eine nette Idee, aber der Film bräuchte ganz dringend einen roten Faden, dem man folgen kann. Alles plätschert so vor sich hin, es wird keine Spannung aufgebaut und somit wird die Story auch nicht besser. Die Szenenbilder sehen alle gut aus, die Kostüme wirken echt und authentisch. Zugegeben gibt Szenen die mich überrascht haben, aber leider zu wenige um den Gesamteindruck des Filmes deutlich aufzuwerten. Die Schauspieler vermochten auch nicht so ganz zu überzeugen. Vielleicht, weil Jennifer Lawrence als Tribute von Panem-Star für mich nicht gerade als die geeignetste Besetzung einer blonden Frau aus den 1920er Jahren rüberkommt. Die Wandlung von Lawrence von der Traumfrau zur Soziopathin gelingt nicht wirklich, denn Susanne Bier gibt den Charakteren keine Zeit und keinen Platz um sich zu zeigen. So sehen wir von oben herab auf die Figuren, welche sich extrem unnahbar zeigen. Auch Bradley Cooper zeigte bereits bessere schauspielerische Fähigkeiten. Überrascht war ich auch von der Tatsache, dass „Serena“ vor allem in der ersten Hälfte des Filmes aussieht und wirkt wie ein Softporno. Es gibt Sexszenen ohne Ende und die beiden Protagonisten wirken schon fast wie künstlich aufeinander gedrückt. Die Dreharbeiten wurden bereits 2012 abgeschlossen, es ist mir aber ein Rätsel wieso der Film erst 2014 veröffentlicht wurde.

Fazit: Ein Drama mit Starbesetzung, welches leider enttäuscht.

Bewertung:  5 von 10 Punkten

FSK: Ab 12 Jahren freigegeben.

Trailer:

© Bild und Trailer: Studiocanal GmbH

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