Pirates of the Caribbean 5: Salazars Rache

Pirates of the Caribbean 5: Salazars Rache

2017 • FantasyAbenteuerActionKomödieWalt Disney PicturesRegie: Joachim Rønning und Espen Sandberg • FSK: Ab 12 Jahren freigegeben • Bewertung: 3,75 von 5 Punkten

Jack Sparrow – oh, Entschuldigung – Captain Jack Sparrow kehrt auf die Leinwand zurück und erlebt ein neues Abenteuer. Erstmal kündige ich meine Verwirrung für den Titel an. Obwohl es online Poster zu „Pirates of the Caribbean 5: Salazar’s Revenge“ gibt, ist der Originaltitel „Dead Men Tell No Tales“ also zu Deutsch „Tote erzählen keine Geschichten“ – dies würde mit der Geschichte deutlich mehr Sinn ergeben. Aber sich über Filmnamen aufzuregen hat leider noch nie etwas gebracht. Nun zum Film. Nachdem in den Vorgeschichten u.A. nach dem Ende der Welt, dem Jenseits oder dem Jungbrunnen gesucht wurde, ist das aktuelle Ziel jetzt der Dreizack des Poseidon, der jeden Fluch der Meere brechen können soll. Henry Turner (Brenton Thwaites), Sohn von Will und Elisabeth Turner, spannt mit Carina Smith (Kaya Scodelario) zusammen, um dieses Sagenumwobene Artefakt zu finden. Beide haben ihre eigenen Gründe dafür, aber um das zu schaffen, brauchen sie die Hilfe vom guten alten Jack (Johnny Depp). Die beiden jungen Neuzugänge in dem Pirates-Universum machen ihren Job zwar nicht oscarreif, aber sie verkörpern ihre Rollen glaubwürdig. Barbossa (Geoffrey Rush) kriegt von der Schatzsuche Wind und macht sich daran, das ungewöhnliche Gespann zu finden und seinen Teil einzustreichen. Die Geschichte ist zwar nicht gerade originell, dennoch weiss sie – vor allem für Fans der Reihe – gut zu unterhalten. Es reicht nicht für viele Überraschungen, dazu ist der Gesamtplott der Story zu schnell offengelegt. Die Spezialeffekte sind optisch sehr überzeugend und der ganze Film ist sowohl kostümtechnisch als auch musikalisch wunderbar stimmig inszeniert. Der Humor greift überzeugend bei praktisch allen Gags und vermittelt ein Gefühl von Solider Unterhaltung. Der Titelgebende Widersacher von Captain Jack Sparrow, Captain Salazar (Javier Bardem), vermag es zwar die Geschichte glaubhaft zu vermitteln, mir war er aber zu flach – sprich, es war eine deutlich zu oberflächliche Rolle, die mich leider irgendwie kalt liess, was dann wiederum seine Stärke als Bösewicht etwas dämpfte. Um den Film zu verstehen muss man übrigens die vergangenen Filme zwar nicht erst letztlich gesehen haben, man sollte aber die Filme definitiv noch kennen und im Kopf haben, evt. es schadet sogar nicht wenn man die Handlung vielleicht nochmals kurz überliesst. Es werden einige Andeutungen an die Vorgänger gemacht, welche zu schade sind zum verpassen, falls man die Filme nicht kennen sollte. Kleiner Tipp am Rande: Es lohnt sich, bis ganz zum Ende, also der After Credit Scene, sitzen zu bleiben.

Wer den Trailer ansehen will, sollte sich auf den unten eingebundenen Teaser beschränken, da der Trailer an sich – wieder einmal – deutlich zu viele Details des Films zeigt.

Trailer:

© Bild & Trailer: Walt Disney Pictures | Jerry Bruckheimer Films

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