Ouija – Spiel nicht mit dem Teufel

Ouija – Spiel nicht mit dem Teufel

HorrorThriller von 2014 aus dem Hause der Universal Pictures.

Ouija - Spiel nicht mit dem Teufel

Story: Es ist ein scheinbar harmloser Fund, doch die Folgen sind tödlich: Die Jugendliche Debbie (Shelley Hennig) findet in ihrem Haus ein „Ouija“-Brettspiel, das angeblich ermöglicht, mit der Welt der Toten in Kontakt zu treten. Als Debbie gegen die Spielregeln verstößt und das Brett alleine benutzt, wird sie von einer unbezwingbaren Kraft zum Selbstmord getrieben. Ihre Freundin Elaine (Olivia Cooke) kann Debbies plötzlichen Tod nicht verstehen und will der Sache auf den Grund gehen. Mit ihrer Schwester Sarah (Ana Coto) und einigen Freunden begibt sie sich in Debbies Haus und versucht, die Verstorbene per Ouija-Brett zu kontaktieren. Allerdings lösen die Teenager damit eine Kettenreaktion des Bösen aus – von nun an ist ihrer aller Leben in Gefahr. Und es gibt nur eine Chance, den Fluch zu bannen…

Regie: Stiles White

Analyse: Ich mag es, wenn für Horrorfilme nur kurze Trailer veröffentlicht werden. Und dieser hier sah interessant aus, also bewegte ich mich kurzerhand ins nächste Kino. Eines vorweg, klar ist, das Ouija nicht das Horrorhighlight der letzten Jahre ist. Definitiv auch nicht von diesem Jahr. Denn ehrlich gesagt ist Ouija eigentlich ein ziemlich flacher 0815 Horrorstreifen. Eigentlich. Denn auf irgendeine komische Art und Weise schaffte es der Film, mich ein bisschen in seinen Bann zu ziehen. Vielleicht auch deshalb, weil ich glauben will, dass solche Ouija-Bretter funktionieren. Viele Schocker waren natürlich voraussehbar, das war mir bereits am Anfang des Filmes bewusst. Viel innovatives muss man nicht erwarten. Dennoch gab es einige Schockmomente, die mich richtig auf dem falschen Fuss erwischt haben. Die Schauspieler sind tiefes bis sehr tiefes Mittelmass, anderes habe ich aber ehrlich gesagt auch nicht erwartet. Die Effekte hingegen sahen für mich sehr gut aus und überraschten mich mit ihrer Natürlichkeit. Die Story war natürlich mehr als flach und die Handlung ist von vornherein sehr klar. Dennoch gibt es einen Wendepunkt, den ich nicht auf der Liste hatte und der mich dann doch überraschte. Ansonsten sind es immer die gleichen Horrorklischees. Alles wird immer in der Nacht oder im dunklen gemacht, so wenig Licht wie möglich mit in den dunklen Keller mitgenommen und die Gruppe trennt sich wieder und wieder und wieder. Hier merkt man Stiles White an, dass das sein Regiedebüt ist. Das Drehbuch, welches er zusammen mit Juliet Snowden geschrieben hat, wäre sicherlich um einiges besser, wenn die sinnlosen Dialoge weggeblieben wären, die eine möchtegern-Beziehung zwischen den Charakteren aufbauen will. Dass Michael Bay oder Jason Bloom (Insidious und The Purge) als Produzenten mitwirkten, viel leider mir nur in einigen Schockmomenten auf, ansonsten merkte ich davon ziemlich wenig.

Fazit: Eine lahme Story wird mit guten Effekten und Schockmomenten ergänzt. Leider wäre doch noch viel Luft nach oben gewesen.

Bewertung: 6 von 10 Punkten

FSK: Ab 16 Jahren freigegeben.

Trailer:

© Bild und Trailer: Universal Pictures

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