Katakomben

Katakomben

ThrillerHorror von 2014 aus dem Hause der Universal Pictures.

Katakomben

Story: Die Archäologiestudentin Scarlett Marlowe (Perdita Weeks) leitet eine Gruppe junger Entdecker, die neben ihr aus George (Ben Feldman), Benji (Edwin Hodge), Papillon (François Civil) und Souxie (Marion Lambert) besteht. Die fünf begeben sich auf eine Reise unter das Pflaster von Paris, tief in die Katakomben der französischen Metropole. Es gilt, die unterirdischen Gänge, die sich über 300 Kilometer unter der Hauptstadt erstrecken, auszukundschaften – und verborgene Kammern zu entdecken. Das Team ahnt allerdings nicht, dass unter den Gebeinen der Toten sehr lebendige, dunkle Kräfte begraben liegen. Das personifizierte Grauen macht schon bald Jagd auf die jungen Forscher, die ihm in den Tiefen der Ruinen hilflos ausgeliefert scheinen. Und dann ist da noch das Grauen, das die Forscher selber mit nach unten gebracht haben: Das Team wird von traumatisierenden Erinnerungen heimgesucht – von den persönlichen Dämonen, die wir alle in uns tragen….

Regie: John Erick Dowdle

Analyse: Ein beklemmender Ort und unbekannte Schauspieler. Dies ist das Grundgerüst von Katakomben. Jedoch muss ich zuerst wieder etwas ausklammern und mich über den deutschen Titel beschweren. Der Originaltitel lautet nämlich „As Above, So Below“, was zu Deutsch in etwa „Wie oben, so unten“ bedeutet. In dem ganzen Zusammenhang mit dem Film und seiner Geschichte ergibt der englische Titel viel mehr Sinn. Aber damit muss ich mich halt jetzt abfinden. Zurück zum Film selbst. Die Geschichte beginnt etwas verwirrend, man fühlt sich zuerst wie in einem billigen Grabräuber-Film bevor die eigentliche Handlung beginnt und sich die Charaktere in den Pariser Untergrund begeben. Da wären wir auch schon bei dem nächsten Punkt, den Schauspielern bzw. ihren Charakteren. Allesamt unbekannt, jung (und dumm) und somit prächtiges Futter für einen Horrorfilm. Schauspielerische Höchstleistungen sind definitiv nicht zu erwarten. Die einzelnen Personen unterhalten sich am Anfang des Films mit einfältigen Dialogen, welche die Zeit bis zum Abstieg in die Katakomben überbrücken sollen. Die Zeit in den Katakomben selbst ist gut gelungen, die Schockmomente waren teilweise sehr gut durchdacht und brillant umgesetzt, aber an anderen Orten leider wieder einfältiger und simpler Hollywood-Horror. Die Kameraführung ist gewöhnungsbedürftig, ist sie doch im Found Footage-Styl gemacht. Bedeutet, es gibt keine separat geführte Kamera gibt und man nur die Aufzeichnungen von Helmkameras und einer Kamera, die sie zu Dokumentationszwecken mit sich herumführen sieht. Somit sind viele Szenen verschwommen oder nicht ganz zu erahnen, was einerseits die beklemmende Spannung des Films hebt, andererseits aber dann mit der Zeit auch nerven kann. Gegen Ende des Films wirkt vieles sehr überdreht und verwirrend, als ob man nochmal künstlich die Spannung hochdrehen wurde. Das hatte der Film eigentlich nicht nötig.

WICHTIG: Schaut euch nicht den 2Min Trailer an! Der verrät zu viel über den Film und nimmt euch die Spannung! Der kurze Trailer unten ist spannend, verrät aber deutlich weniger.

Fazit: Gute Schockmomente und mössige Schauspieler in einer etwas lahmen Story verpackt.

Bewertung: 6.5 von 10 Punkten

FSK: Ab 16 Jahren freigegeben.

Trailer:

© Bild und Trailer: Universal Pictures

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