Die Bestimmung – Allegiant

Die Bestimmung – Allegiant

Science-FictionActionDramaAbenteuer von 2015 aus dem Hause der Lions Gate Entertainment Group.

Die Bestimmung - Allegiant

Story: Das alte Regierungssystem Chicagos mit seiner strengen Aufteilung der Bevölkerung in Fraktionen ist zusammengebrochen, Evelyn (Naomi Watts), die Anführerin der Fraktionslosen, hat die Herrschaft an sich gerissen. Doch mit der Auflösung der Gesellschaftsordnung verschwinden keinesfalls die alten Konflikte. Besonders zwischen denen, die schon immer zu den Fraktionslosen zählten, und den Handlagern des alten Unterdrückungsapparats herrschen Feindseligkeit und Rachegelüste. Manche kämpfen sogar dafür, das alte System wiederherzustellen. Derweil weiß Tris (Shailene Woodley), dass die Zivilisation nicht hinter den Mauern ihrer Heimatstadt endet. Gemeinsam mit ihrem Freund Four (Theo James), ihrem Bruder Caleb (Ansel Elgort), ihren Komplizinnen Christina (Zoe Kravitz) und Tori (Maggie Q) sowie dem unzuverlässigen Peter (Miles Teller) will sie die Grenzanlagen überwinden und aus der Stadt fliehen …

Regie: Robert Schwentke

Analyse: Nach Insurgent führt auch bei Allegiant  wieder Robert Schwentke (R.E.D., Flightplan, R.I.P.D.) Regie und insziniert so den ersten Teil des abschliessenden Buches der „Bestimmung“-Trilogie. Ja, richtig gelesen, nach Harry Potter und die Heiligtümer des Todes, Twilight und Die Tribute von Panem – Mockingjay erleidet Die Bestimmung – Allegiant das selbe tragische Schicksal und wird für mehr Platz für die Story (und für mehr Umsatz an den Kinokassen) in zwei Teile aufgeteilt. Das grosse Finale von „Die Bestimmung“ wird also noch ein Jahr auf sich warten lassen, der Titel soll aber „Die Bestimmung – Ascendant“ heissen.

Die Stimmung in dem Film ist düster, fast durchwegs, auch wenn der eine oder andere Gag die Laune etwas aufhellt. Man merkt schnell, durch das halbieren der Story auf zwei vollständige Filme, dass dem Filmstudio einiges an Zeit blieb um diesen Film fertig zu stellen. Das zeigt sich danach für die Zuschauer in etwas langatmigen Szenen die zum Teil langweilig und eintönig wirken, wodurch die Atmosphäre des Films etwas einbricht. Weiterhin gibt es einige Logikfehler in der Geschichte und der Darstellung, die es mir verunmöglichen, den Film höher zu bewerten. Viele Aktionen sind vorhersehbar und wirken einfallslos, was dem Film an Glaubhaftigkeit verlieren lässt.

Optisch gesehen ist Allegiant grandios. Viele kleine Details, die Animationen und Spezialeffekte wirken authentisch und überzeugend. Die Landschaft ist interessant und wirft den Zuschauern viele Fragen auf über die Vergangenheit der Erde. Allgemein gibt es oft Situationen, in denen Fragen auftauchen, die dann bis zum Ende unbeantwortet bleiben. So kann der Zuschauer nur darauf hoffen, dass in Ascendant dann endlich alle Fragen beantwortet und die Geschichte komplementiert wird.

Erfreulich war die Abwendung der schon fast lächerlich häufigen Darstellung von Shailene Woodleys (The Descendants, Die Bestimmung – Divergent, Das Schicksal ist ein mieser Verräter) Charakter Tris in Insurgent und hin zum grösseren Fokus auf Theo James‘ (Underworld: Awakening, Die Bestimmung – Divergent) Charakter Four, der dem Film etwas mehr stärke verleiht. Zoë Kravitz (Mad Max: Fury Road, X-Men: Erste Entscheidung) als Christina und Ansel Elgort (Das Schicksal ist ein mieser Verräter, Die Bestimmung – Divergent) als Tris‘ Bruder Caleb treten überzeugender auf als in den Filmen zuvor, Miles Teller’s (The Spectacular Now, Whiplash, Für immer Single?) Charakter Peter hingegen geht einem immer mehr auf die Nerven, das bringt er aber so gesehen gut rüber.

Fazit: Düstere Fortsetzung der „Bestimmung“-Serie mit überzeugenden Spezialeffekten, aber etwas langatmigen Story.

Bewertung: 7.5 von 10 Punkten

FSK: Ab 12 Jahren freigegeben.

Trailer:

© Bild und Trailer: Lions Gate Entertainment Group

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