Kategorie: Horror

Evil Dead

Evil Dead

Horror von 2013 aus dem Hause Sony Pictures Home Entertainment.

Evil Dead

Story: Mia (Jane Levy) ist eine junge Frau, die mit ihrem Bruder David (Shiloh Fernandez) und ihren Freunden Olivia (Jessica Lucas), Eric (Lou Taylor Pucci) und Natalie (Elisabeth Blackmore) zu einer entlegenen Waldhütte aufbricht, um dort ein paar freie Tage zu verbringen. Sie finden dort das seltsame „Buch des Todes“ und rufen damit ungewollt düstere Dämonen herbei. Ein erbitterter Kampf ums Überleben beginnt, denn durch das Vorlesen aus dem „Buch des Todes“ wurden blutrünstige und abscheuliche Kreaturen freigesetzt, die es alle nur auf eines abgesehen haben: Sie haben das Ziel, die Teenager psychisch und körperlich zu vernichten. Die Teenies müssen sich nun alleine zu helfen wissen, denn in der abgelegenen Waldhütte wird ihnen niemand anderes beistehen.

Analyse: Ich habe das Original „Tanz der Teufel“ von Sam Raimi (leider) noch nicht gesehen. Muss aber sagen, dass ich dieses Remake echt gut gelungen finde. Die Effekte wirken echt, die Gore-Effekte im speziellen sind sehr gut gelungen und schön übertrieben. Die Story selbst rund um die Schauspieler ist ziemlich flach und hat wenig Inhalt (was man aber von einem Horrorfilm auch nicht gerade erwartet), die Charaktere wirken somit leer und etwas unnütz, bis sie auf spektakuläre Weise sterben. Dennoch spielen die Schauspieler die Rollen gut, die Ausdrücke wirken echt und natürlich. Evil Dead ist nicht der schockierendste Film, den ich je gesehen habe, aber er kommt dem schon ziemlich nahe. Ich hatte ihn bei weitem nicht so blutig, spannend und offen erwartet.

Fazit: Blutig, schockierend, fesselnd. Bravo.

Bewertung: 8 von 10 Punkten

FSK: Ab 18 Jahren freigegeben.

Trailer:

Red Riding Hood – Unter dem Wolfsmond

Red Riding Hood – Unter dem Wolfsmond

FantasyHorrorMysteryDrama von 2011 aus dem Hause der Warner Bros. Pictures.

Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond

Story: Die Eltern der hübschen Valerie (Amanda Seyfried), wegen ihres roten Umhangs „Red Riding Hood“ genannt, haben die Zukunft ihrer jungen Tochter schon genau vor Augen: Sie soll den wohlhabenden Henry (Max Irons) ehelichen, um später ein erfülltes Leben führen zu können. Valerie jedoch gefallen diese Pläne so gar nicht, denn in dem verwaisten Einzelgänger Peter (Shiloh Fernandez) hat das Mädchen bereits ihre große Liebe gefunden. Gemeinsam beschließen die beiden, zu fliehen. Doch das Vorhaben findet ein schnelles Ende, als Valerie erfährt, dass ihre Schwester Lucie (Alexandria Maillot) von einem Werwolf ermordet wurde. Der bekannte Werwolfjäger Pater Solomon (Gary Oldman) nimmt sich der Mission an, das Monster zur Strecke zu bringen. Als dieser dem Dorf erzählt, der Werwolf nähme tagsüber menschliche Gestalt an und könne somit durchaus ein Nachbar oder Freund sein, hat Valerie eine schreckliche Befürchtung…

Analyse: „Von der Regisseurin von Twilight“ lies mich schon erschaudern und so habe ich eine mittelmässige Teenager-Schnulze erwartet. Red Riding Hood hat mich dann aber doch positiv überrascht. Die Story, welche ein bisschen an Rotkäppchen angelehnt ist, zeigt sich interessant und ist ganz ordentlich umgesetzt, die Schauspieler machen ihre Arbeit gut. Die Sets sehen sehr gut aus und das kleine Dorf mitten im dunklen Wald wurde schön gemacht. Natürlich muss man keinen Oscarreifen Film erwarten, dennoch hat Red Riding Hoof einen gewissen Charme, auch deshalb, weil man bis zum Schluss nicht weiss wo die Geschichte hinführt und so die Spannung sehr lange aufrechterhalten wird.

Fazit: Überraschend gutes Fantasy-Drama.

Bewertung: 7.5 von 10 Punkten

FSK: Ab 12 Jahren freigegeben.

Trailer:

The Purge – Die Säuberung

The Purge – Die Säuberung

HorrorThriller von 2013 aus dem Hause der Universal Pictures.

The Purge - Die Säuberung

Story: In einem von der Kriminalität beherrschten Amerika sieht sich die Regierung riesigen Problemen ausgesetzt: Weil die Gefängnisse überfüllt sind und die Anzahl der Straftaten anders kaum noch in den Griff zu bekommen ist, greift man zu einer radikalen Maßnahme: Es wird einmal im Jahr eine 12-Stunden-Frist eingeführt, in der jedes Verbrechen, egal ob Diebstahl oder Mord, legal wird und damit auch keine Strafe nach sich zieht. Die Polizei kann nicht gerufen werden und auch die Krankenhäuser verweigern jede Hilfe innerhalb dieser zwölf Stunden. Das soll den Bürgern die Möglichkeit geben, ihre Probleme zu lösen, ohne mit Konsequenzen rechnen zu müssen. Als ein Einbrecher das Versteck von James Sandin (Ethan Hawke), seiner Frau Mary (Lena Headey) und ihren gemeinsamen Kindern entdeckt, wird eine schicksalsträchtige Kette von Ereignissen in Gang gesetzt: Für James und seine Familie scheint es fast unmöglich zu sein, die Nacht zu überstehen ohne selbst zu Tätern zu werden.

Analyse: Einmal im Jahr sind während 12 Stunden alle Tätigkeiten legal. Zugegeben, ein wirklich realitätsnahes Szenario ist The Purge nicht, trotzdem ist die Idee neu und kommt auch dementsprechend gut rüber, also bei mir zumindest. James DeMonaco hat mit diesem Film einen echten Überraschungshit an die Kinokassen gebracht. Die Schauspieler sind zwar allesamt eher unbekannt, trotzdem spielen sie ihre Rollen gut. Die Handlungen sind manchmal etwas vorhersehbar, aber das sei einem Horrorfilm jetzt nicht als schlechter punkt aufgelistet, denn in Horrorfilmen gibt es ja immer wieder Szenen, in denen man auf Anhieb erkennt, um was es isch handelt oder wie es weiter verläuft. Im Grossen und Ganzen ist The Purge ein gelungener und spannungsgeladener Film geworden, den ich mit gutem Gewissen weiterempfehlen kann.

Fazit: Ein überraschend innovativer Thriller

Bewertung: 7 von 10 Punkten

FSK: Ab 16 Jahren freigegeben.

Trailer:

© Bild und Trailer: Universal Pictures

Sharknado – Genug gesagt!

Sharknado – Genug gesagt!

Science-FictionHorror von 2013 aus dem Hause der Asylum Productions.

Sharknado - Genug gesagt!

Story: Ein Tornado zieht vom Meer aus auf Los Angeles zu. Die Menschen an der Küste sind beunruhigt, wissen jedoch noch nicht, dass er neben einer ganzen Menge Wasser auch noch gefräßige Haie mit sich führt. Nachdem Bar-Besitzer Fin (Ian Ziering) dies bemerkt, macht er sich sofort mit seinen Freunden Baz (Jaason Simmons) und Nova (Cassie Scerbo) auf den Weg zu seiner Frau April (Tara Reid), die nach Schwierigkeiten in der Ehe allerdings einen neuen Freund hat, um sie und und die gemeinsame Tochter Claudia (Aubry Peeples) zu retten. Dies gelingt dem Trio auch, jedoch fallen weiterhin Haie vom Himmel und fressen alles, was sie zu fassen bekommen. Die Gruppe schmiedet einen Plan, mit Hilfe von Dynamit und Helikoptern die Hai-Tornados zu stoppen.

Analyse: Was soll das bitte sein? Dass sie die Spezial Effekte überhaupt so nennen dürfen ist eine Frechheit. Ich habe noch nie so schlecht gemachte CGI (Computranimation) gesehen, die man gar nicht erst versucht hat zu verstecken. Zugegeben, die Idee eines Tornados, der Haie aufsammelt und dann über die Stadt hinweg fegt ist neu und ziemlich schräg. Aber die Effekte sind einfach nur lachhaft. Genauso sind die „schauspielerischen“ Künste der Darsteller auch mehr schlecht als Recht und tragen zum kläglichen Film einen grossen Teil bei. Die Gags im Film zünden nicht wirklich und so lacht man mehr über die grauenhaften Effekte, die Story und ihre Handlungen als über die Witze selbst. Zum Glück dauert der Film nur knappe 80 Minuten, länger hätte ich so etwas auch nicht ausgehalten. Für Fans von Trash-Filmen eine super Empfehlung, mehr aber auch nicht.

Fazit: Absolut lächerlich.

Bewertung: 2.5 von 10 Punkten

FSK: Ab 16 Jahren freigegeben.

Trailer:

Ruinen

Ruinen

Horror von 2008 aus dem Hause der DreamWorks Pictures.

Ruinen

Story: Für die befreundeten Pärchen Jeff (Jonathan Tucker) und Amy (Jena Malone) sowie Eric (Shawn Ashmore) und Stacy (Laura Ramsey) sollte es nicht mehr als ein ausgelassener, alkoholgetränkter Urlaub werden, doch dann treffen sie Mathias (Joe Anderson). Der Münchner lädt sie zu einem Aufregung verheißenen Trip in den Urwald ein – und schon nimmt das Unheil seinen Lauf. Gleich nach ihrer Ankunft an einer alten Maya-Kultstätte wird der Grieche Dimitri (Dimitri Baveas) von Indianern niedergeschossen. Der Rest der Touristengruppe kann sich gerade noch auf die Anhöhe einer Maya-Ruine retten – auf die verrottete Pyramide wollen die Ureinwohner partout nicht folgen. Allerdings schneiden sie den ungebetenen Gästen den Rückweg ab. Die Freunde sind gefangen, und die eigentliche Gefahr beginnt..

Analyse: Über den Inhalt des Filme kann ich nur wenig sagen, denn sonst wäre ein grosser Teil der Spannung weg. Der Film baut darauf auf, dass man nicht weiss was sich in diesen Maya-Ruinen versteckt. Die Schauspieler sind zwar nicht bekannt, machen ihren Job aber trotzdem gut. Die Effekte sind ebenfalls gut gelungen. Der Film enthält ein paar gute Schock-Momente und die Idee hinter der Story ist sehr interessant. Lasst euch überraschen, was die Abenteurer auf der Maya-Ruine erwartet.

Fazit: Überraschend guter und innovativer Horrorfilm.

Bewertung: 6.5 von 10 Punkten

FSK: Ab 16 Jahren freigegeben.

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Paranormal Activity: Die Gezeichneten

Paranormal Activity: Die Gezeichneten

HorrorThriller von 2013 aus dem Hause der Paramount Pictures.

Paranormal Activity: Die Gezeichneten

Story: Der junge Jesse (Andrew Jacobs) erfährt, dass die ältere Dame, die unter ihm wohnt, angeblich ermordet worden ist. Er ist neugierig, was da passiert ist, und so schleicht er sich in Begleitung von Freunden und mit einer Kamera bewaffnet in die Wohnung der Toten. Dort stellen die Jugendlichen schnell fest, dass das Leben der Dame offenbar viel interessanter war als ihr Tod: Ihre Wohnung ist voll ungewöhnlicher okkulter Gegenstände und ominöser Video-Kassetten, Jesse findet sogar ein Foto von sich selbst. In der anschließenden Nacht hat er heftige Albträume und zu seiner großen und unangenehmen Überraschung erwacht er am Morgen mit einer Bisswunde am Arm. Es muss etwas mit ihm geschehen sein, aber er hat keine Erklärung dafür. Nach weiteren rätselhaften Veränderungen machen sich Jesse und seine Freunde immer größere Sorgen und suchen Rat bei Ali (Molly Ephraim), die als Kind bereits eine Begegnung mit dem Bösen hatte..

Analyse: Schon nur zu wissen, dass es bereits die vierte Fortsetzung des Genres ist, hat mich etwas aufhorchen lassen, dementsprechend hab ich die Erwartungen auch sehr tief geschraubt. Also sitze ich im Kinosessel, Popcorn bereits halb leer und der Film fängt an. Die ersten 15-20 Minuten sind sehr Paranormal Activity-Typisch, denn in denen passiert nahezu nichts ausser ein paar kleinen Lachern. Die Effekte sind gut gemacht, die Schockmomente die folgen sind gut, wenn auch ein bisschen vorhersehbar. Die Kameraführung ist immer aus der Ich-Perspektive, also ein bisschen anders als bei den vorherigen Teilen. Dies hat den Vor- bzw. Nachteil, dass man immer nur das sieht, was auch der die Person im Film sieht. Dann zum Ende des Films, welches man nicht wirklich als Ende bezeichnen kann. Der Aufbau der Letzen Szene ergibt also keinen Sinn, nicht den geringsten.

Empfehlung -> Um zu verstehen, wieso das Ende so verwirrend ist, ist es von Vorteil bereits mindestens den 1. Teil der Reihe gesehen zu haben.

Fazit: Für ein Spin-Off einer bereits 4-teiligen Horrorreihe ganz ordentlich.

Bewertung: 5 von 10 Punkten

FSK: Ab 16 Jahren freigegeben.

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Insidious

Insidious

HorrorThriller von 2010 aus dem Hause der Ascot Elite Entertainment Group.

Insidious

Story: Neues Heim, Glück allein! Doch für Familie Lambert endet der Umzug in Insidious anders als erwartet. Bereits kurz nachdem sie ihr neues Traumhaus bezogen haben, häufen sich erste unheimliche Vorgänge. Besonders ihr Sohn Dalton (Ty Simpkins) spürt die Gegenwart dunkler Kräfte. Doch ehe er seine Eltern überzeugen kann, fällt er durch mysteriöse Vorgänge in ein Koma. Die Eltern sind ratlos, aber auch sie beginnen zu spüren, dass in ihrem Haus etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Ein erneuter Umzug soll die Familie vor den schrecklichen Vorgängen befreien und auch Dalton Erholung ermöglichen. Doch die dunklen Mächte scheinen es nicht auf das Haus abgesehen zu haben. Kann Josh Lambert (Patrick Wilson) seinen Sohn retten?

Analyse: Die Stimmung in Insidious ist etwas ganz besonderes. Die Stimmung ist nicht rund um die Uhr angespannt. Ich musste zwischen durch auch mal Lachen, Grinsen und Schmunzeln. Trotzdem wechselt die Story gekonnt und rasend schnell von witzig zu beklemmend und untermalt mit gekonnter Musik die Stimmung sehr gut. Die Schauspieler übernehmen ihre Rollen gut, die Kinder spielen überzeugend. Gut, zugegeben die Story ist nicht die absolute Revolution im Grusel-Horror Gerne, trotzdem weiss Insidious genau wo er die Zuschauer überraschen kann und wo er alt bewährte Taktiken usnutzen kann. Ich werde nicht darüber schreiben, wie der Film endet. nur soviel: Das ist eines der absolut besten Enden eines Horrorfilmes, die ich bis jetzt gesehen habe. Lasst euch überraschen.

Fazit: Auch ohne spritzendes Blut ein schockender und beklemmend gedrehter Horror-Thriller, der schon fast Kult-Status hat.

Bewertung: 8.5 von 10 Punkten

FSK: Ab 16 Jahren freigegeben.

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Mama

Mama

HorrorDrama von 2013 aus dem Hause der Universal Pictures.

Mama

Story: Die Punkrockerin Annabel Jones (Jessica Chastain) und der Comiczeichner Lucas Desanges (Nikolaj Coster-Waldau) sind ein Paar und eigentlich noch nicht bereit fürs spießige Familienleben mit Kindern und allem drum und dran. Doch dann nehmen sie gezwungenermaßen Lucas’ Nichten Victoria (Megan Charpentier) und Lilly (Isabelle Nélisse) bei sich zu Hause auf. Die beiden Mädchen lebten zuvor fünf Jahre allein in einer verlassenen Hütte im Wald, nachdem ihr Vater Jeffrey (ebenfalls Nikolaj Coster-Waldau) erst ihre Mutter tötete und dann selbst auf mysteriöse Weise ums Leben kam. Anfangs sind Victoria und Lilly scheu und ängstlich, denn es stellt sich heraus, dass die Mädchen verfolgt werden – von einer gefährlichen Kreatur, die sie Mama nennen. Und Mama kann sehr eifersüchtig werden, wenn ihren Kindern jemand zu nahe kommt…

Analyse: Die Geschichte ist, ehrlich gesagt, sehr interessant. Sie ist neu und anders, als viele der neuartigen Horror-Filme. Die zwei Schauspielerinnen, die die Mädchen verkörpern, lassen keinen Zweifel offen, dass sie wirklich 5 Jahre ausgewildert gelebt haben. Sie spielen diese Charaktere mit einer grossartigen Überzeugung. Der Spezialeffekt für die Mama ist meiner Meinung nach etwas zu billig geraten, reicht aber für den Film dennoch aus. Die Atmosphäre ist beeindruckend. Ich habe noch fast nie einen Film gesehen, welcher mich von Anfang bis Ende so gefesselt und unter Spannung gehalten hat wie dieser Film. Die Schauspieler der übrigen Charaktere verkörpern ihre Rolle auch sehr Glaubwürdig, vor allem aber Jessica Chastain als Annabel Jones ist mehr als Überzeugend. Alles in allem muss ich sagen, dass ich sehr positiv von dem Film überrascht war. Ich hatte viel weniger von Mama erwartet.

Fazit: Gruselig, schockierend, neu. Sehr empfehlenswert für einen schaurigen Filmabend!

Bewertung: 8 von 10 Punkten

FSK: Ab 16 Jahren freigegeben.

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Michael Bay’s Texas Chainsaw Massacre

Michael Bay’s Texas Chainsaw Massacre

HorrorThriller von 2003 aus dem Hause Constantin Film.

Michael Bay's Texas Chainsaw Massacre

Story: Sommer 1973: eine Gruppe junger Leute ist im VW-Bus über die staubigen Straßen von Texas unterwegs. Die Stimmung ist ausgelassen. Plötzlich erscheint wie aus dem Nichts eine Frau auf der Landstraße und wird fast von dem Bus erfasst. Sie scheint verwirrt zu sein, redet unverständlich und von Todesangst gezeichnet vor sich hin. Widerwillig lässt sie sich von der Gruppe mitnehmen, doch als die Fahrt sie scheinbar an den Ort des Horrors zurückbringt, dreht sie völlig durch. Auf der Suche nach Hilfe stößt die Clique in einer kleinen, abgelegenen Stadt auf deren bizarre Einwohner. Die Tankstellenwirtin, der Polizist und der alte Mann im Rollstuhl scheinen etwas Schreckliches zu verbergen. Unter mysteriösen Umständen verschwinden nach und nach die ersten Freunde, die Gruppe wird auseinandergerissen. Dann hören die Übriggebliebenen zum ersten Mal das Geräusch einer Motorsäge!

Analyse: Dieser Film hat eigentlich alles, was ein gruseliger Horrorfilm so braucht. Ein abgeschiedenes Haus, komische Bewohner, einen missverstandenen Menschen und eine Gruppe Teenager. Die Tatsache, dass der Film auf wahren Begebenheiten beruht, macht ihn nur noch schockierender. Gut zugegeben, es ist natürlich nicht genauso passiert. Die Taten des Mörders Ed Gein dienten eher als Inspiration für Michael Bay’s Filmremake, sowie auch damals Tobe Hooper’s Original ‘Blutgericht in Texas’ von 1974. Viele Szenen sind nicht versteckt, sondern zeigen die Brutalität unverschwommen. Die Spannung ist durch den ganze Film hindurch sehr hoch. Ein echter Klassiker, der hier wieder zum Leben erweckt wurde. (Ich kann den Film leider nicht mit dem Original vergleichen, da ich dieses nicht gesehen habe.)

Fazit: Absolut skrupelloser, blutiger und schockender Horror-Klassiker, der euch das Fürchten lehren wird!

Bewertung: 7.5 von 10 Punkten

FSK: Ab 18 Jahren freigegeben.

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Hänsel & Gretel – Hexenjäger

Hänsel & Gretel – Hexenjäger

ActionHorrorFantasyKomödie von 2013 aus dem Hause der Paramount Pictures.

Hänsel & Gretel - Hexenjäger

Story: Hänsel (Jeremy Renner) und Gretel (Gemma Arterton) haben das Pfefferkuchenhaus hinter sich gelassen und aus ihrem traumatischen Erlebnis eine Lebensaufgabe gemacht. Sie ziehen nun durch das Land, um böse Hexen zur Strecke zu bringen. Praktischerweise sind die beiden immun gegen böse Zaubersprüche und Flüche prallen an ihnen ab wie Kugeln an Panzerglas. Der Ruf der Geschwister als der Hexen schlimmster Albtraum bringt Hänsel und Gretel gutes Geld ein. So werden sie auch vom Bürgermeister von Augsburg beauftragt, seine Stadt von der teuflischen Muriel (Famke Janssen) zu befreien. Die plant nämlich, die Kinder von Augsburg bei einer Hexenversammlung in der ‘Blutmondnacht’ zu opfern. Den erbarmungslosen Kopfgeldjägern bleiben nur noch zwei Tage, um Muriel zu erledigen. Doch immer wieder funkt ihnen der machthungrige Sheriff Berringer (Peter Stormare) dazwischen – und der hat seine ganz eigenen Vorstellungen von der Jagd auf Hexen.

Analyse: Action und Gags durch und durch! In der Neuauflage des Grimm’schen Märchens von Tommy Wirkola fliegt so einiges in die Luft, Blut spritzt und die Gags werden dem Publikum einer nach dem anderen um die Ohren gehauen. Wer auf Geschichtliche Akkuratheit Wert legt, für den ist der Film nichts. Die vielen Waffen und die Sprüche lassen einiges Vermuten, dass die Filme Macher eher eine Hexenjagt im modernen Stil zeigen wolten als ein mittelalterliches Märchen. Dennoch, die Schauspieler Jeremy Renner und Gemma Arterton als Hänsel & Gretel sind so überzeugend, dass der Zuschauer komplett vergisst, dass dieser Film mit dem Märchen der berühmten Gebrüder Grimm nicht mehr viel am Hut hat. Die Gags sind einfallsreich, jedoch nicht so plumpt wi es den Anschein erweckt. Die Special effects sind sehr überzeugend und die CGI (Computeranimation) sieht echt aus.

Fazit: Sehr gut gelungener Action Film mit Lachmuskel Training und einfach nur guter Laune!

Bewertung: 8 von 10 Punkten

FSK: Ab 16 Jahren freigegeben.

Trailer: