Kategorie: Horror

ES

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2017 • HorrorThrillerDrama • Warner Bros. Pictures • Regie: Andy Muschietti • FSK: Ab 16 Jahren freigegeben • Bewertung: 4,5 von 5 Punkten

Die Verfilmung eines Stephen King Romans an sich ist schon eine Herkulesaufgabe (siehe Der Dunkle Turm), wenn es sich aber dann noch um die Neuauflage eines Filmklassikers der 90er Jahre handelt, wird die Herausforderung für viele praktisch als unmöglich angesehen. Ich muss vorweg nehmen, ich habe den Originalfilm leider nicht gesehen. Ich kenne aber die Geschichte. Ein dämonischer Clown entführt Kinder um sie zu fressen und von ihnen zu leben. Alles was der Clown erschafft, um so einladend wie möglich zu erscheinen, können nur die Kinder sehen, die Eltern glauben ihnen die abenteuerlichen Geschichten nicht und daraufhin entscheiden sich diese, ihr Schicksal selbst in die Hand zunehmen. Ich habe mir eigentlich nicht viel von diesem Film erwartet (mehrheitlich, um nicht enttäuscht zu werden), und wurde wirklich sehr positiv überrascht. Ja, Andy Muschietti (Mama) hat ganze Arbeit geleistet. Die gesamte Atmosphäre des Films ist  absolut düster, die paar Witze und Gags, welche hie und da gestreut werden, lockern zwar die Stimmung etwas auf, nur um gleich danach nur noch schockierender zu werden, wirklich überwältigend. Man hat in jeder Minute das Gefühl, das gleich irgendetwas schlimmes passiert. Dazu beigetragen haben natürlich auch die Schauspieler, welche, ausser Bill Skarsgård als Pennywise der Clown, alle zwischen 15 und 17 Jahre alt sind. Nicht weil es für Kinder und Jugendliche sonst schon schwer genug ist, in einem Horrorfilm mitzuspielen, aber die Aufgabe dann auch noch so gut zu tun wie die Protagonisten Jaeden Lieberher als Bill, Finn Wolfhard als Richie, Sophia Lillis als Beverly, Wyatt Oleff als Stan, Jeremy Ray Taylor  als Ben, Chosen Jacobs als Mike, Jack Dylan Grazer als Eddie und Nicholas Hamilton als Henry, das hat mich total entzückt. Ich kann an keiner Rolle ein schlechtes Haar lassen, alle wirken authentisch und überzeugend, sowohl Mimik als auch Gestik der Schauspieler stimmen auf den Punkt, das ist bemerkenswert für ihr Alter. Hier muss man auch den Verantwortlichen für das Casting ein Kränzchen winden, sie haben einen grandiosen Job gemacht. Auch optisch vermag der Film zu erstaunen, so ist sowohl Makeup und auch Kostümdesign bemerkenswert, die CGI spielt aber eine ebenso grosse Rolle, Das Studio Warner Bros. hat da zum Glück offenbar nicht gespart. ES überzeugt mit Kings Kultgeschichte, welche auch Sozialkritische Aspekte anspricht, nahezu auf der gesamten Linie. Ein Gruselspass, nicht nur für Liebhaber des Klassikers, sondern auch für Nichtkenner des Originals.

Trailer:

© Bild & Trailer: Warner Bros. Pictures

Der Dunkle Turm

Der Dunkle Turm

2017 • Horror • Science-Fiction • Action • Western • Fantasy • Sony Pictures Entertainment Group • Regie: Nikolaj Arcel • Bewertung: 3 von 5 Punkten

Aus Bestseller-Author und Horror-König Stephen Kings achtteiliger Fantasy-Saga „Der Dunkle Turm“ wurde nun ein Film produziert und dies mit positiven und negativen Folgen. Kings Reihe dreht sich um einen dunklen Turm, welcher verschiedene Welten und Zeiten zusammenhält und vor der Dunkelheit, welche immer mehr das Universum in sich aufnimmt, beschützt. Es scheint auf einen ewigen Kampf von Gut gegen Böse hinauszulaufen, wobei mit Matthew McConaughey (Dallas Buyers Club | Interstellar) als Mann in Schwarz und Idris Elba (Star Trek Beyond | Pacific Rim) als Revolvermann Roland meiner Meinung nach gute Darsteller gefunden wurden. Auch Newcomer Tom Taylor zeigt sich als Teenager Jake Chambers als eine solide Wahl. Das Problem des Films ist mehr, dass er keinen roten Faden besitzt. Man wechselt so schnell zwischen Handlungsorten und Charakteren, welche man alle noch nicht kennt, hin und her, so dass man keine Zeit hat, sich zurecht zu finden und zu orientieren. Dies macht die Story sehr schwierig und das schwächt den Film leider sehr ab. Regisseur und Drehbuchautor Nikolaj Arcel versuchte hier zu sehr, viel Geschichte auf unter 100 Minuten zu drücken. Sprich, eine Buchreihe, die mittlerweile acht Teile beinhaltet, kann man nicht in einen Film reinquetschen. Also man kann, aber dann passiert, was mir und vielen anderen Zuschauern geschehen ist, nämlich dass man sich in einer bestehenden Welt vorfindet, die zwar interessant wirkt, aber zu fremd ist. Es fehlen viele Hintergrundinformationen zu Geschehnissen, Charakteren und vielem mehr. So geht die Geschichte leider nicht gross auf die Protagonisten ein, was sie kalt und unnahbar wirken lässt. Wie man es von einem Horror-Science-Fiction Spektakel im heutigen Kino gewohnt ist, ist der Film aber optisch eine Augenweide und die Effekte wirken realistisch und sind gut animiert. ‚Der Dunkle Turm‘ ist einer der wenigen Filmen der letzten Jahre, bei dem ich mir eine Aufteilung und Fortsetzung der Geschichte gewünscht hätte, das wäre der Story deutlich zu gute gekommen und hätte den Zuschauern mehr Zeit gegeben, sich in den verschiedenen Welten zurecht zu finden.

Trailer:

© Bild & Trailer: Sony Pictures Entertainment Group

The Purge 3: Election Year

The Purge 3: Election Year

The Purge 3 - Election Year2016 • Thriller • Horror • Action • Science-Fiction • Universal Pictures • Regie:  James DeMonaco • FSK: Ab 16 Jahren freigegeben • Bewertung: 3,5 von 5 Punkten

Im Sinne der „neuen Gründerväter“ veranstalten die USA einmal jährlich die Purge – die Säuberung – und legalisieren in diesen zwölf Stunden alle Straftaten, inklusive Mord, um die Verbrechen an den restlichen Tagen im Jahr zu verkleinern. Aber die Bevölkerung ist gespalten. Die einen sehen in der Purge die einzige Möglichkeit, die USA zu erhalten, die anderen appellieren an den gesunden Menschenverstand und die Tatsache, dass mehrheitlich die sozial schwachen Menschen getötet werden. Zu den Gegnern der Purge zählt auch die Senatorin und Präsidentschaftskandidatin Charlie Roan (Elizabeth Mitchell). Nach einer Regeländerung für die Purge-Nacht ist auch ihr Leben in Gefahr und so muss ihr Sicherheitschef Leo Barnes (Frank Grillo) alles daran setzen, Charlie sicher duch diese Purge zu bringen.

Nachdem 2013 der Originalfilm The Purge – Die Säuberung in die Kinos kam, setzen uns die Macher hier bereits den dritten Teil vor die Nase. Die Grundidee ist die gleiche wie schon zu Beginn, orientiert sich aber mehr m zweiten Teil The Purge 2 – Anarchy, denn man verbringt viel Zeit auf den grossen und weiten Strassen. Wie im Titel schon angedeutet, geht es hier um das Wahljahr, sprich die Amerikaner werden dieses Jahr einen neuen Präsidenten oder eine neue Präsidentin wählen. Inwiefern die Hersteller hier gewollt oder eben nicht auf das Wahljahr 2016 mit den echten Konkurrenten Donald Trump und Hillary Clinton anspielen, weiss ich leider nicht. Aber das mal aussen vor.

Die Geschichte ist nichts wirklich überzeugendes, vieles ist viel zu vorhersehbar und einige Handlungen sind schon fast langweilig geworden, da sie nun schon zum dritten Mal gezeigt werden. Dennoch schafft es der Film aber auch, einige Szenen wirklich gut zu verpacken und etwas überraschend rüber zu bringen. Dagegen stehen aber dann wieder die schon fast lächerlichen Logikfehler. Ein total in Licherketten getauchtes Auto z.B. sieht wirklich super genial aus, da frage ich mich dann aber, wie wollen die in dem Auto denn überhaupt etwas gesehen haben? Sowie sich die Präsidentschaftskandidatin Roan dazu entschliesst, in ihrem Haus zu bleiben während der Purge, um „Nähe“ zum Volk zu demonstrieren, dann aber ihr Haus in einen Superbunker verwandelt wird.

Wieder mit von der Partie ist Frank Grillo (Zero Dark Thirty | Gangster Squad | Captain America 3: Civil War) als Leo Barns, der seinen Job wieer ziemlich gut und überzeugend macht. Elizabeth Mitchell (Santa Clause 2 | Lost (Serie) | Running Scared) als Charlie Roan hingegen wirkt auf mich sehr unpersönlich, richtig abwesend und überhaupt nicht in ihrer Rolle. Schade, das hat dem Film leider etwas Potenzial gekostet. Die restlichen Schauspieler wie Betty Gabriel  (Beyond Skyline) als Laney Rucker, Mykelti Williamson (Species II | Lucky#Slevin | Final Destination 4) als Joe Dixon oder Joseph Julian Soria (Crank 2 | High School | Max) als Marcos machen ihre Arbeit da schon etwas besser und bringen auch mal ein paar Gefühle auf die Leinwand.

Als Regisseur ist, wie bereits bei den beiden Vorgängern, wieder James DeMonaco im Spiel, was man irgendwie durch den Film durch spürt, wenn man die anderen Teile kennt. Denn es scheint fast so, als würde DeMonaco, welcher auch alle drei Drehbücher geschrieben bzw. mitgeschrieben hat, nichts mehr einfallen. Es wirkt alles schon mal gesehen und das macht einen Film nichts gerade sehr attraktiv. Dennoch muss ich anerkennend sagen, dass, trotz der vielen Negativpunkte, ich mich durchaus unterhalten gefühlt habe (auch wenn ich dafür ein Auge zudrücken musste) und der Film teilweise echt spannend wurde. Dass man einen erfolgreichen Horrorfilm nicht ewig weiterziehen kann, wissen wir aber spätestens seit SAW III bis VII alle. Dass es trotzdem versucht wird, steht leider nur für die Geldgier der grossen Filmunternehmen.

Horror-Thriller mit durchsichtiger Story und zu abwesender Hauptdarstellerin, der der schlechteste Teil der Reihe ist, aber irgendwie trotzdem unterhaltend.

Trailer:

© Bild und Trailer: Universal Pictures

Conjuring 2

Conjuring 2

2016 • Horror • Warner Bros. Pictures • Regie: James Wan • FSK: Ab 16 Jahren freigegeben • Bewertung: 4,25 von 5 Punkten

Ed (Patrick Wilson) und Lorraine Warren (Vera Farmiga) sind als Dämonologen mit ihren spektakulären Aufklärungen von dämonischen Heimsuchungen mittlerweile zu echten Berühmtheiten geworden, weit über die Landesgrenzen der USA hinaus. Das führt sie nach Grossbritannien, genauer in den Londoner Stadtteil Enfield, wo die alleinerziehende Mutter Peggy Hodgson (Frances O’Connor) mit ihren vier Kindern Margaret (Lauren Esposito), Janet (Madison Wolfe), Johnny (Patrick McAuley) und Billy (Benjamin Haigh) in lebt. Aber in ihrem Haus geht irgendwas nicht mit rechten Dingen zu und etwas dunkles und böses versucht von der jüngsten Tochter Janet Besitz zu ergreifen. Um diesem Dämon die Stirn zu bieten, wird von Ed und Lorraine einiges abverlangt.

James Wan ist Fans von Horrorfilmen mittlerweile ein sehr fester Begriff, hat er sich doch nicht nur als Regisseur von „Saw“, „Insidious“ und „Conjuring – Die Heimsuchung“ einen Namen gemacht, sondern auch als Produzent der kompletten „Saw“-Reihe, „Insidious Chapter 3“ oder „Annabelle„. Bei „Conjuring 2“ zeichnet er sich darüber hinaus noch verantwortlich für die Geschichte, das Drehbuch und auch als Author. Mit der Fortsetzung zu seinem Überraschungserfolg „The Conjuring – Die Heimsuchung“, der mit knapp 120 Mio. Dollar das sechsfache seiner Produktionskosten wieder hereingeholt hat, verfilmt Wan erneut eine „wahre Geschichte“ – zugegeben, natürlich wurde sie filmisch aufgepeppt – des Geisterjägerpaares Warren aus den 1970er Jahren, welche sich mit dem berüchtigten „Enfield Poltergeist“ auseinandersetzen.

Zu der Geschichte werde ich keine grossen Worte verlieren, ansonsten wäre die Geschichte zu einfach zu hinterschauen und nicht mehr interessant. Zu sagen bleibt mir nur, dass ich für eine Fortsetzung Angst hatte, dass ich gelangweilt werden würde. Und obwohl nicht viel innovatives daherkommt, welches sich vom ersten Teil abheben kann, vermag die Story dennoch zu überzeugen und Spannung aufzubauen. So gelingen mehrere Schreckmomente wirklich ausgezeichnet, da hat Regisseur Wan seine eigene Handschrift hinterlassen. Die optischen Effekte sind gut und sehr überzeugend gelungen, was dem Film mehr Glaubwürdigkeit und Tiefe gibt. Zu beanstanden habe ich einzig die teils sehr langen Kameraaufnahmen von Gängen, Räumen und Häuser, welche den Film auf doch sehr anstrengende fast 135 Minuten ziehen. Die Länge merkt man zwar nicht so sehr während der Film äuft, hingegen sobald der Abspann beginnt merkt man schnell, wie lange man gerade im Kinosessel gesessen hat.

Die Schauspieler sind (leider) nicht wirklich erwähnenswert. Bis auf Madison Wolfe (On the Road | Joy), welche Janet Hodgson verkörpert und mich überzeugt hat, sind die anderen Darsteller wie Vera Farmiga (Departed – Unter Feinden | Up in the Air | Source Code) als Lorraine Warren, Patrick Wilson (Insidious | Prometheus | Das A-Team) als Ed Warren oder Frances O’Connor (Teuflisch | A.I. – Künstliche Intelligenz | Timeline) als Peggy Hodgson höchstens als Durchschnitt zu bezeichnen.

Conjuring 2 ist meiner Meinung nach ein sehr überzeugender Horrorfilm, nicht so innovativ wie all die Artikel und Gerüchte im Vornherein vermuten liessen, aber dennoch einer der besseren der letzten paar Jahre. Er weiss zwar nicht mit viel Innovation aufzuwarten, versteht es aber, in den entscheidenden Momenten den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen, sei es mit unvorhergesehenen Schreckern oder vorhersehbaren Standard-Szenen. Erstaunlich ist auch die Spannung, welche sich wirklich von Anfang bis Ende durchzieht. Für Kinogänger interessant ist auch die Tatsache, dass der erste Teil nicht unbedingt gesehen werden muss, um diesen Film zu begreifen, es verschafft einfach etwas mehr Hintergrundwissen über die beiden Hauptcharaktere.

Ein Horrorfilm der es versteht, seine Zuschauer von Anfang bis Ende mit Spannung und Grusel in den Kinositz zu fesseln.

Trailer:

© Bild und Trailer: Warner Bros. Pictures

 

Unknown User

Unknown User

HorrorThriller von 2014 aus dem Hause der Universal Pictures.

Unknown User

Story: Sechs Highschool-Freunde (Jacob Wysocki, Will Peltz, Moses Jacob Storm, Renee Olstead, Shelley Hennig und Courtney Halverson) skypen miteinander, sehen sich also ausschließlich über ihre Bildschirme. Genau ein Jahr zuvor beging ihre Mitschülerin Laura Barns (Heather Sossaman) Selbstmord. Wenige Tage vor ihrem Suizid hatte jemand ein Video im Internet gepostet, das Laura in peinlicher Situation nach einer Party zeigte. Hämische Kommentare im Netz hatten nicht lange auf sich warten lassen. Jetzt, im Chat der sechs Freunde, klinkt sich ein Nutzer namens billie227 ein, den niemand aus der Clique kennt. Er will wissen, wer damals das demütigende Video von Laura ins Internet gestellt hat – andernfalls gibt es Tote. Zunächst halten die Freunde das Ganze für einen schlechten Scherz, doch dann fängt der Unbekannte an, seine Drohungen in die Tat umzusetzen…

Regie:  Levan Gabriadze

Analyse: Die Idee einen Film komplett basierend auf der Internet-Kommunikationssoftware Skype aufzubauen klingt im ersten Moment langweilig und lahm. Dennoch ist es neu und vielleicht gerade deshalb interessant. Die Schauspieler sind fast allesamt unbekannt. Gute Schauspieler muss man in dieser Form von Film definitiv nicht haben, da die Darsteller sich ja im Prinzip selbst filmen und die Hälfte der Zeit „stockt“ das Bild (ganz wie man es halt von Skype gewohnt ist) sowieso, sodass die Schauspieler nicht viel von ihren „Fähigkeiten“ zeigen müssen. Die Darsteller sind ein zusammengewürfelter Haufen von bisher meist nur für Nebencharaktere gecasteten Schauspielern, was man ihnen leider auch anmerkt. Die Personen, die sie versuchen zu spielen, wirken leer und uninteressant, bis auf die Rolle der Blaire Lily der Hauptdarstellerin Shelley Hennig, welche ihren Job doch ganz ordentlich macht. Nun zur Geschichte. Diese ist, ehrlich gesagt, eigentlich sehr interessant. Der Geist eines Mädchens, welches sich wegen Cybermobbing in den Kopf schiesst, besucht die Freunde, welche sich per Skype die Zeit totschlagen wollten, an ihrem Jahrestag und will so rausfinden, wer das Video von ihr aufgenommen und online gestellt hat, das letztlich zu ihrem Selbstmord geführt hat. Klingt abgefahren? Ist es auch. Die Teenager versuchen alles, um die „Störung“ aus ihrem Chat zu vertreiben, scheitern aber kläglich und so fordert der Geist des armen Mädchens nach und nach ihre Leben, bis am Ende dann rauskommt, wer der Übeltäter war, der mit dem ganzen angefangen hat. Der Film spielt zu fast 100% nur auf dem Computer von Blaire Lily. So gesehen eine interessante Sache, da man nicht mehr sieht als der Hauptcharakter auch, aber trotzdem wird man das Gefühl nicht los, das man doch irgendwie mehr sehen sollte als nur den kleinen Ausschnitt des Skype Videochats. Das Programm ist nicht einmal auf Vollbildschirm geschaltet und so spielt die gesamte Handlung auf der Fläche von gerade mal höchstens einem Viertel des gesamten Bildschirmes ab. Daneben sieht man oft noch die offenen Fenster wie Spotify, Facebook und iMessage, welche auch während dem Film genutzt werden und so den Blick der Zuschauer auf die Handlungen von Blaire lenkt. Schnell mal verlieren sich die Freunde in Anschuldigungen, Lügen und Intrigen, die die Gruppe auseinander zu reissen droht. Da fängt der Film das erste Mal an, ein bisschen in Fahrt zu kommen. Trotzdem schafft er es nicht wirklich, eine richtige, schaurige Stimmung aufzubauen, die nun mal das A und O eines richtigen Horrorfilms ist. Und so würde ich den Film mehr in die Sparte der Thriller, vielleicht sogar Psychothriller einsortieren als Horror. Aber ein Horrorfilm, der ab 12 Jahren freigegeben ist? Mehr als fragwürdig. Alles in allem ist Unknown User sicherlich kein Meisterwerk, aber Levan Gabriadze wird mit diesem frischen Wind in der eintönigen Horrorszene sicherlich bald schon eine Reihe von Filmen in diesem Stil lostreten, wie es damals bei Paranormal Activity auch der Fall war. Ich kann mir dennoch nicht helfen und finde, trotz all den negativen Punkten den Film trotzdem irgendwie unterhaltsam, vielleicht gerade eben wegen seiner neuen Art.

Fazit: Ein bisschen Grusel, ein bisschen Technologie und dazu lügende Teenager – fertig ist der Film „Unknown User“.

Bewertung: 5 von 10 Punkten

FSK: Ab 12 Jahren freigegeben. (Ja, tatsächlich!)

Trailer:

© Bild und Trailer: Universal Pictures

Ouija – Spiel nicht mit dem Teufel

Ouija – Spiel nicht mit dem Teufel

HorrorThriller von 2014 aus dem Hause der Universal Pictures.

Ouija - Spiel nicht mit dem Teufel

Story: Es ist ein scheinbar harmloser Fund, doch die Folgen sind tödlich: Die Jugendliche Debbie (Shelley Hennig) findet in ihrem Haus ein „Ouija“-Brettspiel, das angeblich ermöglicht, mit der Welt der Toten in Kontakt zu treten. Als Debbie gegen die Spielregeln verstößt und das Brett alleine benutzt, wird sie von einer unbezwingbaren Kraft zum Selbstmord getrieben. Ihre Freundin Elaine (Olivia Cooke) kann Debbies plötzlichen Tod nicht verstehen und will der Sache auf den Grund gehen. Mit ihrer Schwester Sarah (Ana Coto) und einigen Freunden begibt sie sich in Debbies Haus und versucht, die Verstorbene per Ouija-Brett zu kontaktieren. Allerdings lösen die Teenager damit eine Kettenreaktion des Bösen aus – von nun an ist ihrer aller Leben in Gefahr. Und es gibt nur eine Chance, den Fluch zu bannen…

Regie: Stiles White

Analyse: Ich mag es, wenn für Horrorfilme nur kurze Trailer veröffentlicht werden. Und dieser hier sah interessant aus, also bewegte ich mich kurzerhand ins nächste Kino. Eines vorweg, klar ist, das Ouija nicht das Horrorhighlight der letzten Jahre ist. Definitiv auch nicht von diesem Jahr. Denn ehrlich gesagt ist Ouija eigentlich ein ziemlich flacher 0815 Horrorstreifen. Eigentlich. Denn auf irgendeine komische Art und Weise schaffte es der Film, mich ein bisschen in seinen Bann zu ziehen. Vielleicht auch deshalb, weil ich glauben will, dass solche Ouija-Bretter funktionieren. Viele Schocker waren natürlich voraussehbar, das war mir bereits am Anfang des Filmes bewusst. Viel innovatives muss man nicht erwarten. Dennoch gab es einige Schockmomente, die mich richtig auf dem falschen Fuss erwischt haben. Die Schauspieler sind tiefes bis sehr tiefes Mittelmass, anderes habe ich aber ehrlich gesagt auch nicht erwartet. Die Effekte hingegen sahen für mich sehr gut aus und überraschten mich mit ihrer Natürlichkeit. Die Story war natürlich mehr als flach und die Handlung ist von vornherein sehr klar. Dennoch gibt es einen Wendepunkt, den ich nicht auf der Liste hatte und der mich dann doch überraschte. Ansonsten sind es immer die gleichen Horrorklischees. Alles wird immer in der Nacht oder im dunklen gemacht, so wenig Licht wie möglich mit in den dunklen Keller mitgenommen und die Gruppe trennt sich wieder und wieder und wieder. Hier merkt man Stiles White an, dass das sein Regiedebüt ist. Das Drehbuch, welches er zusammen mit Juliet Snowden geschrieben hat, wäre sicherlich um einiges besser, wenn die sinnlosen Dialoge weggeblieben wären, die eine möchtegern-Beziehung zwischen den Charakteren aufbauen will. Dass Michael Bay oder Jason Bloom (Insidious und The Purge) als Produzenten mitwirkten, viel leider mir nur in einigen Schockmomenten auf, ansonsten merkte ich davon ziemlich wenig.

Fazit: Eine lahme Story wird mit guten Effekten und Schockmomenten ergänzt. Leider wäre doch noch viel Luft nach oben gewesen.

Bewertung: 6 von 10 Punkten

FSK: Ab 16 Jahren freigegeben.

Trailer:

© Bild und Trailer: Universal Pictures

Dracula Untold

Dracula Untold

ActionDramaFantasyHorror von 2014 aus dem Hause der Universal Pictures.

Dracula Untold

Story: Die Heimat des Adligen Vlad Tepes (Luke Evans) wird vom gnadenlosen Sultan Mehmed (Dominic Cooper) bedroht, der als gefürchteter Eroberer die Lande unsicher macht. Um seine Frau Mirena (Sarah Gadon), seinen Sohn Ingeras (Art Parkinson) und sein geliebtes Volk zu beschützen, lässt sich der junge Prinz auf eine uralte, mystische Macht ein und muss das wohl größtmögliche Opfer bringen, das von einem Menschen verlangt werden kann: seine Seele. Schließlich wird Vlad Tepes zum ersten Vampir, den die Menschheit je gekannt hat. Als Dracula bekämpft er seine Feinde und setzt alles daran, sein Land und seine Familie aus den Klauen des Sultans zu befreien. Während seine Lieben dem Tod entgehen, ist der Prinz fortan verflucht, als Toter unter den Lebenden zu weilen und seinen Blutdurst an den Kehlen der Menschen zu stillen…

Regie: Gary Shore

Analyse: Jeder kennt Geschichten von Graf Dracula, seinem Schloss in Transsilvanien und den Gräueltaten, die er vollbracht haben soll. Dracula Untold will (wie es der Titel aussagt) eine noch nicht erzählte Geschichte Draculas ans Licht bringen und konzentriert sich während der gesamte Story weniger an den Taten Draculas selbst, sondern mehr an der Tatsache, wieso Vlad Dracula den Weg der Verdammnis gewählt hat. So entsteht eine komplett neue Ansicht seines Lebens und der Zuschauer sympathisiert mehr mit Dracula, als mit den Opfern die er tötet und pfählt. Die Geschichte fängt etwas zäh an und es dauert lange, bis aus Vlad III. Drăculea dann wirklich Graf Dracula wird und der Film immer mehr fahrt aufnimmt. Dann entwickelt sich die Story aber gut, wenn auch etwas vorhersehbar.  Die Schauspieler dazu sind gut ausgewählt, besonders auffallend erscheint mir Luke Evans, der Vlad Dracula verkörpert. Eine eigentlich verhasste und als böse abgestempelte Figur lieb, fürsorglich und anständig zu verkörpern war sicherlich eine Herausforderung, die er aber sehr gut gemeistert hat. Im grossen und ganzen gelang Gar Shore ein unterhaltsamer Film mit sehr schönen Landschaftsaufnahmen, prächtigen Kostümen und einer standfesten Story, die gegen Ende hin spannend und überraschend gelungen ist.

Fazit: Unterhaltsame Neudarstellung des allseits bekannten und gefürchteten Graf Dracula.

Bewertung: 6.5 von 10 Punkten

FSK: Ab 12 Jahren freigegeben.

Trailer:

© Bild und Trailer: Universal Pictures

Annabelle

Annabelle

Horror von 2014 aus dem Hause Warner Bros. Pictures.

Annabelle

Story: Ein glückliches Ehepaar Mia und John Form (Annabelle Wallis und Ward Horton) erwartet sein erstes Kind. Damit es dem Baby an nichts mangelt, richtet die werdende Mutter das Kinderzimmer liebevoll ein und besorgt für ihren Spross eine Puppe nach der anderen. Eines Tages hat ihr Mann ein ganz besonderes Exemplar im Gepäck, nach dem sie schon sehr lange gesucht hat: Annabelle. Dem jungen Familienglück scheint damit nichts mehr im Weg zu stehen – bis zu dem Tag, als Mitglieder eines Satanskultes in ihr Haus eindringen und das arglose Pärchen überfallen. Zwar entgehen die werdenden Eltern knapp dem Schlimmsten, doch die Okkultisten haben etwas beschworen, das die Bösartigkeit ihrer Sekte bei weitem übertrifft. Dieses Etwas besitzt eine direkte Verbindung ins Reich der Verdammten und steckt in der Puppe Annabelle, die beginnt, die junge Familie unbarmherzig zu terrorisieren…

Regie:  John R. Leonetti

Analyse: Der Film setzt vor Conjuring an und erzählt die Entstehung der Gruselpuppe Annabelle. Die Idee scheint gut und so sind auch alle Trailer sehr interessant anzuschauen, wobei beachtet werden sollte, dass die Trailer mit 2Min Länge deutlich zu viele Details verraten. So gespannt ich auf den Film war, so enttäuschend war er dann leider auch. Annabelle erzählt die Geschichte lieblos, ohne näher auf die Charaktere einzugehen und somit wirkt alles sehr oberflächlich. Die Puppe wird (dafür, dass sie dem Film ihren Namen gibt) viel zu wenig thematisiert. Da hätte ich mir mehr erwartet, dass die Puppe wirklich wie zum Leben erweckt wird. Vielleicht nicht so schräg wie in Chucky – Die Mörderpuppe, aber dennoch sollte eine Puppe die von einem Dämon besessen ist doch etwas mehr Eigenleben entwickeln. Nun ja, aber auch sonst kann Annabelle nicht wirklich Spannung aufbauen. Es gibt einige wenige Szenen die echt gut gelungen sind, aber die meisten werden ins typische Horrorgenre hineingezerrt und zu sehr in die Länge gezogen. So vergeht dem Zuschauer fast die Lust wenn er eine Kameraeinstellung Minutenlang ansieht und dann doch nichts passiert. Die Schauspieler sind mehrheitlich unbekannt, was für diese Art von Film von Vorteil ist. Dennich vermag mich kein Schauspieler zu überzeugen, dass er in diese Rolle gehört. Schade eigentlich. Die Musik hat gut gepasst und war stimmungsvoll komponiert, das ist den Filmemachern gut gelungen auch wenn sie manchmal etwas zu dramatisch ausgefallen ist für meinen Geschmack. Effekte, besser gesagt nennenswerte Effekte, gibt es in diesem Film praktisch nicht. Es basiert alles auf der Mythologie von bösen Geistern und Dämonen, die Menschen töten wollen und dadurch Dinge bewegen. Wirklich mehr passiert nicht, obwohl der Dämon selbst gut gemacht wurde.

Fazit: Leider etwas enttäuschender Durchschnitts-Horrorfilm.

Bewertung: 4.5 von 10 Punkten

FSK: Ab 16 Jahren freigegeben.

Trailer:

© Bild und Trailer: Warner Bros. Pictures

Katakomben

Katakomben

ThrillerHorror von 2014 aus dem Hause der Universal Pictures.

Katakomben

Story: Die Archäologiestudentin Scarlett Marlowe (Perdita Weeks) leitet eine Gruppe junger Entdecker, die neben ihr aus George (Ben Feldman), Benji (Edwin Hodge), Papillon (François Civil) und Souxie (Marion Lambert) besteht. Die fünf begeben sich auf eine Reise unter das Pflaster von Paris, tief in die Katakomben der französischen Metropole. Es gilt, die unterirdischen Gänge, die sich über 300 Kilometer unter der Hauptstadt erstrecken, auszukundschaften – und verborgene Kammern zu entdecken. Das Team ahnt allerdings nicht, dass unter den Gebeinen der Toten sehr lebendige, dunkle Kräfte begraben liegen. Das personifizierte Grauen macht schon bald Jagd auf die jungen Forscher, die ihm in den Tiefen der Ruinen hilflos ausgeliefert scheinen. Und dann ist da noch das Grauen, das die Forscher selber mit nach unten gebracht haben: Das Team wird von traumatisierenden Erinnerungen heimgesucht – von den persönlichen Dämonen, die wir alle in uns tragen….

Regie: John Erick Dowdle

Analyse: Ein beklemmender Ort und unbekannte Schauspieler. Dies ist das Grundgerüst von Katakomben. Jedoch muss ich zuerst wieder etwas ausklammern und mich über den deutschen Titel beschweren. Der Originaltitel lautet nämlich „As Above, So Below“, was zu Deutsch in etwa „Wie oben, so unten“ bedeutet. In dem ganzen Zusammenhang mit dem Film und seiner Geschichte ergibt der englische Titel viel mehr Sinn. Aber damit muss ich mich halt jetzt abfinden. Zurück zum Film selbst. Die Geschichte beginnt etwas verwirrend, man fühlt sich zuerst wie in einem billigen Grabräuber-Film bevor die eigentliche Handlung beginnt und sich die Charaktere in den Pariser Untergrund begeben. Da wären wir auch schon bei dem nächsten Punkt, den Schauspielern bzw. ihren Charakteren. Allesamt unbekannt, jung (und dumm) und somit prächtiges Futter für einen Horrorfilm. Schauspielerische Höchstleistungen sind definitiv nicht zu erwarten. Die einzelnen Personen unterhalten sich am Anfang des Films mit einfältigen Dialogen, welche die Zeit bis zum Abstieg in die Katakomben überbrücken sollen. Die Zeit in den Katakomben selbst ist gut gelungen, die Schockmomente waren teilweise sehr gut durchdacht und brillant umgesetzt, aber an anderen Orten leider wieder einfältiger und simpler Hollywood-Horror. Die Kameraführung ist gewöhnungsbedürftig, ist sie doch im Found Footage-Styl gemacht. Bedeutet, es gibt keine separat geführte Kamera gibt und man nur die Aufzeichnungen von Helmkameras und einer Kamera, die sie zu Dokumentationszwecken mit sich herumführen sieht. Somit sind viele Szenen verschwommen oder nicht ganz zu erahnen, was einerseits die beklemmende Spannung des Films hebt, andererseits aber dann mit der Zeit auch nerven kann. Gegen Ende des Films wirkt vieles sehr überdreht und verwirrend, als ob man nochmal künstlich die Spannung hochdrehen wurde. Das hatte der Film eigentlich nicht nötig.

WICHTIG: Schaut euch nicht den 2Min Trailer an! Der verrät zu viel über den Film und nimmt euch die Spannung! Der kurze Trailer unten ist spannend, verrät aber deutlich weniger.

Fazit: Gute Schockmomente und mössige Schauspieler in einer etwas lahmen Story verpackt.

Bewertung: 6.5 von 10 Punkten

FSK: Ab 16 Jahren freigegeben.

Trailer:

© Bild und Trailer: Universal Pictures

The Purge 2: Anarchy

The Purge 2: Anarchy

HorrorThrillerAction von 2014 aus dem Hause der Universal Pictures.

The Purge 2 - Anarchy

Story: Ausgerechnet am Beginn der alljährlich stattfindenden Purge bleibt der Wagen eines jungen Paares (Zach Gilford und Kiele Sanchez) liegen. Eine lebensbedrohliche Situation angesichts der Umstände, denn während der 12 Stunden währenden “Säuberung” sind alle Gesetze außer Kraft, die die Bestie im Menschen sonst in Zaum halten. In dieser Nacht bleiben Raub, Körperverletzung und sogar Mord ohne jede juristische Folge. Für das Pärchen beginnt ein tödliches Wettrennen auf der Flucht vor all jenen, die an jenem Abend ihrem Drang zur Gewalt nachgeben wollen. Einer von ihnen ist ein verzweifelter Vater (Frank Grillo), der sich in dieser Nacht an den Mördern seines Sohnes rächen will. In letzter Sekunde kann er eine Mutter und ihre Tochter (Carmen Ejogo und Zoe Soul) vor den Purgern retten, deren Sicherheitssystem im Haus versagt hatte. Die Wege der Fünf kreuzen sich auf den todbringenden Straßen von Los Angeles in der Nacht der Säuberung, und bald schon stoßen weitere Opfer zu ihnen. Doch keiner ahnt, zu welchem Grauen sie der Weg in dieser Nacht noch führen soll.

Regie: James DeMonaco

Analyse: Die Fortsetzung von The Purge – Die Säuberung, bei welcher wieder James DeMonaco Regie geführt hat, handelt anders als der Vorgänger nicht in einem einzigen Haus, sondern in ganz Los Angeles. Dies nimmt einerseits ein wenig der beklemmenden Spannung weg, andererseits gibt es dem Film eine neue Art von Spannung, denn man sieht die überall verbreitete Gewalt mit ganz anderen Augen. Die in dem ersten Teil so hoch gelobte Purge wird beim zweiten Teil sehr hinterfragt. Wie kann man hinter der Säuberung stehen, wenn nur die Menschen in den Armenvierteln zum Opfer fallen, da die reichen Menschen sowieso eine teure Alarmanlage installiert haben? Und wenn die reichen Menschen an der Purge teilnehmen, wie viel Geld ist ihnen das wohl wert? Alles Fragen, die nur kurz oder gar nicht im ersten Teil angesprochen wurden. Die Story ist aus mehreren kleinen Geschichten, welche sich nach und nach verflechten aufgebaut und in einem sehr interessanten Ende zuspitzen. Die Effekte, vor allem spritzendes Blut durch Schussverletzungen wirken oft sehr billig und computeranimiert. Ansonsten kommt der Film ohne grosse Effekte aus, was die „Echtheit“ etwas besser wirken lässt. Die Schauspieler fast alle eher unbekannt ausser z.B. Frank Grillo, dennoch sind die Charaktere gut und ganz ordentlich gespielt. Das Problem sind die eher flachen und dümmlichen Dialoge, welche die Story begleiten. Ich hatte allerdings auch keine hochstehenden Gespräche erwartet, von dem her war ich wenig überrascht.

Fazit: Eine Fortsetzung, die in meinen Augen sogar besser ist als das Original.

Bewertung: 8 von 10 Punkten

FSK: Ab 16 Jahren freigegeben.

Trailer:

© Bild und Trailer: Universal Pictures