Autor: Remo Zuberbühler

Der Dunkle Turm

Der Dunkle Turm

2017 • Horror • Science-Fiction • Action • Western • Fantasy • Sony Pictures Entertainment Group • Regie: Nikolaj Arcel • Bewertung: 3 von 5 Punkten

Aus Bestseller-Author und Horror-König Stephen Kings achtteiliger Fantasy-Saga „Der Dunkle Turm“ wurde nun ein Film produziert und dies mit positiven und negativen Folgen. Kings Reihe dreht sich um einen dunklen Turm, welcher verschiedene Welten und Zeiten zusammenhält und vor der Dunkelheit, welche immer mehr das Universum in sich aufnimmt, beschützt. Es scheint auf einen ewigen Kampf von Gut gegen Böse hinauszulaufen, wobei mit Matthew McConaughey (Dallas Buyers Club | Interstellar) als Mann in Schwarz und Idris Elba (Star Trek Beyond | Pacific Rim) als Revolvermann Roland meiner Meinung nach gute Darsteller gefunden wurden. Auch Newcomer Tom Taylor zeigt sich als Teenager Jake Chambers als eine solide Wahl. Das Problem des Films ist mehr, dass er keinen roten Faden besitzt. Man wechselt so schnell zwischen Handlungsorten und Charakteren, welche man alle noch nicht kennt, hin und her, so dass man keine Zeit hat, sich zurecht zu finden und zu orientieren. Dies macht die Story sehr schwierig und das schwächt den Film leider sehr ab. Regisseur und Drehbuchautor Nikolaj Arcel versuchte hier zu sehr, viel Geschichte auf unter 100 Minuten zu drücken. Sprich, eine Buchreihe, die mittlerweile acht Teile beinhaltet, kann man nicht in einen Film reinquetschen. Also man kann, aber dann passiert, was mir und vielen anderen Zuschauern geschehen ist, nämlich dass man sich in einer bestehenden Welt vorfindet, die zwar interessant wirkt, aber zu fremd ist. Es fehlen viele Hintergrundinformationen zu Geschehnissen, Charakteren und vielem mehr. So geht die Geschichte leider nicht gross auf die Protagonisten ein, was sie kalt und unnahbar wirken lässt. Wie man es von einem Horror-Science-Fiction Spektakel im heutigen Kino gewohnt ist, ist der Film aber optisch eine Augenweide und die Effekte wirken realistisch und sind gut animiert. ‚Der Dunkle Turm‘ ist einer der wenigen Filmen der letzten Jahre, bei dem ich mir eine Aufteilung und Fortsetzung der Geschichte gewünscht hätte, das wäre der Story deutlich zu gute gekommen und hätte den Zuschauern mehr Zeit gegeben, sich in den verschiedenen Welten zurecht zu finden.

Trailer:

© Bild & Trailer: Sony Pictures Entertainment Group

Emoji – Der Film

Emoji – Der Film

2017 • Animation • Abenteuer • Komödie • Familie • Sony Pictures Entertainment Group • Regie: Anthony Leondis • FSK: Ab 0 Jahren freigegeben • Bewertung: 1,5 von 5 Punkten

Ein Film über Emojis. Ja, ihr lest richtig, ich habe mir „Emoji – Der Film“ angesehen und ich habe selbst Mitleid mit mir. Aber wir fangen mal etwas objektiver an. Hollywood macht sich mittlerweile daran, alles, aber auch alles zu Geld machen zu wollen, heute noch mehr als vor ein paar Jahren. Die nächste grosse Idee: Ein Film, in dem das Emoji Gene (dt. Stimme: Tim Oliver Schultz) sein bestimmtes Aussehen nicht annehmen kann und von der Chefin der Emojis, Smiler (Dt. Stimme: Anja Kling) , verstossen wird und sich seinen Platz in der Welt des Smartphones sucht. Er trifft auf High Five (dt. Stimme: Christoph Maria Herbst), der aus den Favoriten-Emojis rausgeflogen ist und macht sich mit ihm auf die Suche nach Jailbreak (dt. Stimme: Joyce Ilg), um sich umprogrammieren zu lassen, damit er seine Aufgabe als „Meh“-Emoji voll und ganz einnehmen kann. Randnotiz: Ich empfinde das Emoji weniger als „Meh“, als als „Ugh“, weshalb ich die ersten 30 Minuten des Films damit verbracht habe mir zu überlegen, welches Emoji mit „Meh“ eigentlich gemeint werden soll. Es ist leider, egal wie objektiv ich darauf schaue, nicht wirklich eine tolle Story. Gut, die Animationen sind optisch ansprechend gelungen, aber das war es dann auch schon so ziemlich mit dem Lob. Die Geschichte ergibt von Anfang an leider keinen Sinn, und es wird von Minute zu Minute schlimmer. Während den knapp 90 Minuten konnte ich ganze 15 Mal lächeln, 3 Mal sogar kichern. Korrekt, ich habe tatsächlich mitgezählt. Aber wisst ihr, was das traurige ist? Der gesamte Kinosaal, welcher hauptsächlich von Familien mit Kindern gefüllt war, reagierte ziemlich ähnlich wie ich. So wirklich zum Lachen gebracht hat keiner der Gags jemanden, und nach einer gewissen Zeit sassen alle Zuschauer irgendwie abwesend und gelangweilt in ihren Sitzen. Das Problem? Niemand konnte mit den Charakteren und der Story so richtig etwas anfangen, wie sollten sie auch? Es geht hier ja schliesslich um Emojis und die altbackene Geschichte um jemanden, der sich nicht zugehörig fühlt und seinen Platz in der Welt findet.

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© Bild & Trailer: Sony Pictures Entertainment Group

Bullyparade – Der Film

Bullyparade – Der Film

2017 • Komödie • Warner Bros. Pictures • Regie: Michael Bully Herbig • FSK: Ab 6 Jahren freigegeben • Bewertung: 3,75 von 5 Punkten

Michael Bully Herbig und seine Freunde Christian Tramitz und Rick Kavanian wollen es nochmal wissen und bringen die fast schon legendäre Sketch-Comedy-Show bullyparade auf die grosse Kinoleinwand. Mit dabei sind alle wichtigen und mittlerweile zu Kult gewordenen Figuren wie die Blutsbrüder Abahachi und Old Shatterhand, die Weltall-Crew Spucki, Captain Kork und Schrotti, das Traumpaar Sissi und Kaiser Franz mit dem Feldmarschall und vielen, vielen mehr. Nun, wie bringt man all diese verschiedenen Charaktere denn in eine Geschichte rein? Die ganz einfache Antwort: Gar nicht. Der gesamte Film wird in verschiedene kleine Geschichten unterteilt, welche alle jeweils eine eigene Story vorweisen. Wobei, von richtigen Stories kann man hier (leider) nicht reden. Als die bullyparade noch von wenigen Minuten langen Sketchen, wenn nicht sogar kürzer, geprägt wurde, waren die Handlungen darin noch relativ egal, denn mit dem Humor wurde alles erzählt und es brauchte keine grosse Story. Aber diese kleinen Filmchen hier, welche sich zusammen doch auf stolze 100 Minuten belaufen, sind, und das muss ich als grosser Fan von Bully zugeben, geschichtlicher Schwachsinn. Nun, lassen wir also diese Tatsache auf uns wirken, wird klar, mit was „Bullyparade – Der Film“ hier punkten kann – und das sind, wie bereits in der Vergangenheit, die funktionierenden Gags und zwar praktisch am Laufmeter. Klar, es ist nicht die Neuerfindung des deutschen Kino-Humors, aber er funktioniert auch nach gut 15 Jahren immer noch hervorragend, finde ich jedenfalls. Und da man als Zuschauer praktisch nur darauf wartet, die nächsten Figuren zu sehen, macht das den Film doch noch irgendwie etwas spannend. Wie bereits bei den Vorgängern „(T)Raumschiff Surprise – Periode 1“ und „Der Schuh des Manitu“ werden Auch hier die Outtakes schon fast zu einem Teil des Films. Ich muss zugeben, ich war kurz davor meine Blase nicht mehr unter Kontrolle zu halten und war mit meinen Lachanfällen schon fast die grössere Attraktion im Kinosaal als der Film selbst. Abschliessend gibt es zu sagen, dass „Bullyparade – Der Film“ keine herausragende Komödie ist. Aber für Fans der alten Comedyshow und des typischen Bully-Humors, bietet er gute Unterhaltung.

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© Bild & Trailer: Warner Bros. Pictures

Baby Driver

Baby Driver

2017 • Action • Krimi • Thriller • Abenteuer • Sony Pictures Entertainment Group • Regie: Edgar Wright • FSK: Ab 16 Jahren freigegeben • Bewertung: 4,25 von 5 Punkten

Sein Name ist Baby, er fährt Autos und das ziemlich schnell. In diesem simplen Satz ist eigentlich schon fast alles zu diesem Film gesagt. Wieso also erhält er von mir dennoch 4 von 5 Punkten? Nun, Ansel Elgort, welcher hier Baby verkörpert, mochte ich schon in Das Schicksal ist ein mieser Verräter sehr. Er mag zwar nicht ein Schauspieler sein, der viele verschiedene Gesichtsausdrücke zeigen kann, aber hier passt es wie die Faust aufs Auge, dass er immer etwas abwesend wirkt. Er ist in diesem Film ganz klar das Aushängeschild, der mit seiner Coolness während den Autofahrten glänzt. Baby ist der Fluchtauto-Fahrer der aktuellen Einbruchserie und wenn man ihm nur kurz zuschaut, weiss man auch direkt wieso. Mit einer Selbstverständlichkeit schafft er es, das Auto um die engste Kurve zu bewegen und der Polizei mit Leichtigkeit zu entkommen. Wie viel Geld die Räuber dabei erbeuten, oder wer dabei zu schaden kommt, das ist ihm eigentlich ziemlich egal. Die anderen Schauspieler sind zwar präsent, wie z.B. Kevin Spacey, Lily James oder Jamie Foxx, aber mehr über ihre Charaktere erfahren wir leider nicht, da ist alles viel zu oberflächlich. Edgar Wright, der bereits bei ‚Shaun of the Dead‘ und ‚Scott Pilgrimm gegen den Rest der Welt‘ für Regie und Drehbuch verantwortlich war, inszeniert mit Baby Driver einen rasanten Thriller mit einem gewissen Extra. Musikkomponist Steven Price, der bereits für Suicide Squad, Herz aus Stahl – Fury und Gravity die Musik beisteuerte, gilt hier ein ganz besonderes Augenmerk, oder besser gesagt Ohrenmerk. Denn was Price hier mit dem Filmsoundtrack und grossen Welthits anstellt ist echt bemerkenswert. Sie sind nicht nur Hintergrundmusik, nein, sie sind Teil des Filmes und werden so auf spektakuläre Weise in jede Szene mit integriert, das gibt dem ganzen noch etwas mehr Dynamik. Einige Verfolgungsjagden haben mich leider etwas an Fast & Furious erinnert, weshalb es nicht noch mehr Punkte gab. Trotz der eher flachen Story gab es einige sehr interessante Wendungen und ich fühlte mich durch die vollen 113 Minuten bestens unterhalten. Meiner Meinung nach ein echt packender Thriller.

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© Bild & Trailer: Sony Pictures Entertainment Group

Dunkirk

Dunkirk

2017 • Drama • Action • Krieg • Historie • Warner Bros. Pictures • Regie: Christopher Nolan • FSK: Ab 12 Jahren freigegeben •  Bewertung: 4,75 von 5 Punkten

400’000 Armeeangehörige der Alliierten sitzen während dem zweiten Weltkrieg in der französischen Hafenstadt Dünkirchen fest, umzingelt von der deutschen Armee warten sie auf die Evakuierung durch Schiffe aus Grossbritannien. Hier seht ihr – wieder einmal – bereits die inkonsequenz der Namensgebung solcher Filme. Während auf französisch der Film mit „Dunkerque“ den original Namen der Hafenstadt bekommen hat, welche auf Englisch „Dunkirk“ heisst, verstehe ich nicht, wieso man ihn im deutschsprachigen Raum nicht „Dünkirchen“ nennt, dies würde deutlich mehr Sinn ergeben. Aber genug davon. Christopher Nolan, Regisseur der „The Dark Knight“-Trilogie, Interstellar und Inception, inszeniert mit ‚Dunkirk‘ ein packendes Kriegsdrama. Die Zuschauer begleiten verschiedene Orte, Soldaten und Zivilisten, welche bei der Schlacht um Dünkirchen irgendwie mitwirkten. Nolan verzichtet in dieser Historie auf die aktuell grössten Namen Hollywoods, dies ist aber definitiv kein Negativpunkt. Die Darsteller wie Fionn Whitehead, Mark Rylance, Kenneth Branagh, Tom Hardy oder – zu meiner Verwunderung – auch Ex-One Direction Star Harry Styles zeigen absolute Höchstleistungen in Mimik und Gestik. Viele Unterhaltungen zwischen den Charakteren gibt es in diesem Film jedoch nicht wirklich, braucht es aber auch nicht. Denn die düstere und absolut beklemmende Stimmung werden alleine schon durch die Musik des Hollywood-Stars Hans Zimmer und die Ohrenbetäubenden Schüsse, Raketen und Bomben eindrücklich aufrechterhalten, sodass ich nicht ein einziges Mal das Gefühl hatte im Kino zu sitzen und dies ist meiner Meinung nach eines der wichtigsten Gefühle, wenn man ins Kino geht. Dunkirk braucht nicht unmengen an Kunstblut oder explizite Gewaltdarstellung, wie man es sich von anderen Kriegsfilmen gewohnt ist. Damit kann auf eine FSK-16 Freigabe verzichtet werden und der Film auf FSK-12 gebracht werden. Dies ist nicht – wie von einigen Kritikern angedeutet – ein Negativpunkt, sondern für mich ein klarer Pluspunkt. So sieht man, dass der zweite Weltkrieg zwar blutig war, aber es um viel mehr ging. Die Männer kehrten nicht nur mit blutenden Wunden zurück, sondern auch mit Traumas, und grossen psychischen Problemen.

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© Bild & Trailer: Warner Bros. Pictures

Valerian – Die Stadt der Tausend Planeten

Valerian – Die Stadt der Tausend Planeten

2017 • Science-Fiction • Action • Abenteuer • Universum Film • Regie: Luc Besson • FSK: Ab 12 Jahren freigegeben • Bewertung: 3,5 von 5 Punkten

Valerian ist die Verfilmung eines gut 50-Jahre alten Comic-Helden für die grosse Kinoleinwand. Die Agenten Valerian (Dane DeHaan) und Laureline (Cara Delevingne) sind auf einer Mission unterwegs, um die Weltraumstadt Alpha zu retten, in welcher tausende Spezies auf die verschiedensten Arten zusammen leben. Nachdem DeHaan mir in Chronicles ausserordentlich gut gefallen hat, war er mir hier leider nicht authentisch genug, vielleicht brauche ich noch etwas um mich ihn als Action-Helden vorzustellen. Hingegen war ich von Cara Delevingne sehr positiv überrascht, nachdem sie mir in Margos Spuren und Suicide Squad nicht wirklich gefallen hat. Die beiden Hauptdarsteller haben eine spezielle Spannung zwischen ihren Charakteren, welche viele Filmkritiker als negavit bezeichnet haben, aber ich fand es eigentlich recht stimmig. Luc Besson, welcher sich bereits als Regisseur von Léon – Der Profi, Das fünfte Element und Lucy einen grossen Namen gemacht hat, schafft es bei Valerian bildgewaltiges Spektakel auf die Leinwand zu bringen. Die optischen Eindrücke sind atemberaubend und das erschaffene Universum, in welchem sich die Geschichte abspielt, ist liebevoll und besonders detailliert dargestellt. Ich habe das Gefühl, ich müsste sicherlich noch drei Mal ins Kino, um mich auf die Hintergrundaktivitäten zu konzentrieren, um alles einzufangen, was Besson hier zeigen will. Wenn wir aber schon die Geschichte angesprochen haben, die hat mich leider so gar nicht überzeugt. Oder anders gesagt, es geschieht so viel auf einmal, man kommt mit dem verstehen gar nicht nach. Es ist einer der ganz wenigen Filme in den letzten Kinojahren, von denen ich mir sehnlichst einen Mehrteiler gewünscht hätte. Ja, ein Startfilm mit der gesamten Geschichte der Planetenstadt Alpha und dem Grundstein der Agenten Valerian und Laureline, und danach die eigentliche Story dieses Films. Also für einen Zweiteiler hätte es bei weitem gereicht. Die anderen Schauspieler gehen neben DeHaan und Delevingne schon fast unter, so auch die gross angekündigte Rihanna, welche aber sowieso nur eine kleine Nebenrolle innehat.

Trailer:

© Bild & Trailer: Universum Film

Pirates of the Caribbean 5: Salazars Rache

Pirates of the Caribbean 5: Salazars Rache

2017 • FantasyAbenteuerActionKomödieWalt Disney PicturesRegie: Joachim Rønning und Espen Sandberg • FSK: Ab 12 Jahren freigegeben • Bewertung: 3,75 von 5 Punkten

Jack Sparrow – oh, Entschuldigung – Captain Jack Sparrow kehrt auf die Leinwand zurück und erlebt ein neues Abenteuer. Erstmal kündige ich meine Verwirrung für den Titel an. Obwohl es online Poster zu „Pirates of the Caribbean 5: Salazar’s Revenge“ gibt, ist der Originaltitel „Dead Men Tell No Tales“ also zu Deutsch „Tote erzählen keine Geschichten“ – dies würde mit der Geschichte deutlich mehr Sinn ergeben. Aber sich über Filmnamen aufzuregen hat leider noch nie etwas gebracht. Nun zum Film. Nachdem in den Vorgeschichten u.A. nach dem Ende der Welt, dem Jenseits oder dem Jungbrunnen gesucht wurde, ist das aktuelle Ziel jetzt der Dreizack des Poseidon, der jeden Fluch der Meere brechen können soll. Henry Turner (Brenton Thwaites), Sohn von Will und Elisabeth Turner, spannt mit Carina Smith (Kaya Scodelario) zusammen, um dieses Sagenumwobene Artefakt zu finden. Beide haben ihre eigenen Gründe dafür, aber um das zu schaffen, brauchen sie die Hilfe vom guten alten Jack (Johnny Depp). Die beiden jungen Neuzugänge in dem Pirates-Universum machen ihren Job zwar nicht oscarreif, aber sie verkörpern ihre Rollen glaubwürdig. Barbossa (Geoffrey Rush) kriegt von der Schatzsuche Wind und macht sich daran, das ungewöhnliche Gespann zu finden und seinen Teil einzustreichen. Die Geschichte ist zwar nicht gerade originell, dennoch weiss sie – vor allem für Fans der Reihe – gut zu unterhalten. Es reicht nicht für viele Überraschungen, dazu ist der Gesamtplott der Story zu schnell offengelegt. Die Spezialeffekte sind optisch sehr überzeugend und der ganze Film ist sowohl kostümtechnisch als auch musikalisch wunderbar stimmig inszeniert. Der Humor greift überzeugend bei praktisch allen Gags und vermittelt ein Gefühl von Solider Unterhaltung. Der Titelgebende Widersacher von Captain Jack Sparrow, Captain Salazar (Javier Bardem), vermag es zwar die Geschichte glaubhaft zu vermitteln, mir war er aber zu flach – sprich, es war eine deutlich zu oberflächliche Rolle, die mich leider irgendwie kalt liess, was dann wiederum seine Stärke als Bösewicht etwas dämpfte. Um den Film zu verstehen muss man übrigens die vergangenen Filme zwar nicht erst letztlich gesehen haben, man sollte aber die Filme definitiv noch kennen und im Kopf haben, evt. es schadet sogar nicht wenn man die Handlung vielleicht nochmals kurz überliesst. Es werden einige Andeutungen an die Vorgänger gemacht, welche zu schade sind zum verpassen, falls man die Filme nicht kennen sollte. Kleiner Tipp am Rande: Es lohnt sich, bis ganz zum Ende, also der After Credit Scene, sitzen zu bleiben.

Wer den Trailer ansehen will, sollte sich auf den unten eingebundenen Teaser beschränken, da der Trailer an sich – wieder einmal – deutlich zu viele Details des Films zeigt.

Trailer:

© Bild & Trailer: Walt Disney Pictures | Jerry Bruckheimer Films

Spider-Man: Homecoming

Spider-Man: Homecoming

Spider-Man Homecoming2017 • Science-FictionFantasyActionAbenteuerMarvel StudiosRegie: Jon Watts • FSK: Ab 12 Jahren freigegeben • Bewertung: 4 von 5 Punkten

Das schon fast volle Marvel Cinematic Universe (MCU) erhält mit ‚Spider-Man: Homecoming‘ einen Neuzugang. Nachdem in Captain America 3: Civil War der erste Auftritt des Teenagers war, bekommt er nun seine eigene Titelrolle, und wir erfahren mehr zu seinen Hintergründen. Lange hielt sich das „Gerücht“ um eine kleine Rolle von Robert Downey Jr. als Iron Man hartnäckig, jetzt in der Geschichte ergibt sein Auftritt aber einen Sinn, da er für Peter Parker (Tom Holland) eine Art Mentor darstellt. Um der Story des Films überhaupt folgen zu können, ist es definitiv von Vorteil, wenn man im MCU auf dem neusten Stand ist und mindestens Captain America 3, Avengers und Avengers: Age of Ultron gesehen hat. Nun, eigentlich sollte man alle Marvel Filme gesehen haben um alle Anspielungen zu verstehen, aber dies mal nur so am Rande. ‚Spider-Man: Homecoming‘ unterscheidet sich hier von den anderen Verfilmungen mit Tobey Maguire (Spider-Man 2002-2007) und Andrew Garfield (Amazing Spider-Man 2012-2014) vorallem durch die Unterschützung und Anlehnung an die Avengers, aber auch die Zusammenarbeit von Sony mit Marvel. Der gewohnte Marvel-Humor zieht sich auch durch diesen Film hindurch, wobei ich sagen muss, obwohl ich den Humor und die Gags seht mag, es war mir schon fast zu viel. Ja, man kann es mit Sprüchen und Witzen übertreiben. Und zwar bis zu diesem Level, an dem man der Story nicht mehr aktiv folgt und somit vielleicht potenziell wichtige Hinweise übersieht. So geschehen, als ich im Kinosaal sass und eine Wendung in der Geschichte mit komplett getroffen hat, da ich es komplett übersehen hatte. Ansonsten steht ‚Spider-Man: Homecoming‘ den weiteren Marvel Titeln in nichts nach, erst recht nicht wenn es um die optische Umsetzung und die Special Effects geht, die sind auf einem atemberaubend hohen Niveau. Marvel-typisch lohnt es sich, bis nach den Mid Credits (Animierte Credits am Ende des Films) sitzen zu bleiben, da es noch einmal eine kleine Szene zu sehen gibt, die einen weiteren Teil anteasert. Bis zum Schluss der Credits kann man sitzen bleiben wenn man will, man verpasst aber gar nichts, wenn man nach den Mid Credits geht. Richtig gelesen: ‚Spider-Man: Homecoming‘ hat zwar eine After Credit Szene, aber keine die für das MCU wichtig wäre. Eher in die Richtung der End Credit Szene von Deadpool.

Trailer:

© Bild & Trailer: Marvel Studios | Sony Pictures Entertainment Group

Ich – Einfach unverbesserlich 3

Ich – Einfach unverbesserlich 3

Ich - Einfach unverbesserlich 32017 • Animation • Komödie • Abenteuer • Familie • Illumination Entertainment • Regie: Pierre Coffin und Kyle Balda • FSK: Ab 0 Jahren freigegeben • Bewertung: 3,5 von 5 Punkten

Illumination Entertainment verpasst Gru (Oliver Rohrbeck) und seinen Minions einen dritten Teil. Die Vorgeschichte der kleinen gelben Helfer haben wir in Minions  ja bereits gesehen. Nachdem der miesepetrige Ex-Schurke im zweiten Teil auf die gute Seite gewechselt hat, und mit der Agentin Lucy Wilde (Martina Hill) die Welt rettet, steht er nun vor einer ganz anderen Herausforderung. Denn er hat einen Zwillingsbruder Dru (Oliver Rohrbeck), welcher mit Gru die Familientradition des Schurkentums wieder aufleben lassen will. Nun, die Idee ist gut, die Umsetzung der Geschichte lässt aber meiner Meinung nach etwas zu wünschen übrig. Die Gags zwischen Gru, den Minions und den Schurken funktionieren zwar einwandfrei, aber die Story wechselt so oft und sprunghaft, dass es anstrengend wird, dieser richtig zu folgen. Obwohl sie nicht allzu anspruchsvoll ist. Denn das Ende ist sehr schnell vorhergesehen und somit sind viele Handlungsstränge absehbar. Es gibt aber auch positive Dinge, wie z.B. der neue Superschurke Balthazar Bratt (Joko Winterscheidt), der aus nicht nachvollziehbaren Gründen in den 1980er Jahren feststeckt und den gesamten Film mit einem neuartigen und frischen Flair versieht. Mit Balthazar halten auch (ur-)alte Musikhits bei „Ich – Einfach unverbesserlich 3“ Einzug, die diversen Szenen einen angenehm nostalgischen Touch geben, die aber vielleicht einige Kinder nicht ganz nachvollziehen können, falls die Musik doch zu alt ist. Im grossen und Ganzen muss man sagen, dass der dritte Teil der Reihe wirklich zu unterhalten weiss – vorausgesetzt, man mag die Minions. Denn auch hier spielen die quirligen kleinen Kerlchen eine grosse Rolle. Viele Szenen mit den Minions sind echt gut (haben bei mir Bauchschmerzen vor Lachen ausgelöst) und heben sich doch ein wenig von den letzten Filmen ab, was der ganzen Geschichte deutlich zu Gute kommt. Es gibt abschliessend zu erwähnen, dass der ganze Kinosaal herzhaft lachen konnte – sowohl Erwachsene, als auch die Kinder. Und genau darum geht es ja bei dieser Art von Filmen.

© Bild & Trailer: Illumination Entertainment | Universal Studios

Kinojahr 2016

Kinojahr 2016

Ja, ich weiss, es ist einige Zeit her seit ich das letzte Mal etwas hier gepostet habe. Aber dazwischen bin ich umgezogen und hatte – ehrlich gesagt – einfach keine Lust mehr. Ich hatte das kurz angesprochen im Post sollen und wollen auf meinem Blog „Jupiter. – Gedanken eines fremden Planeten„. Ich versuche wieder etwas Gefallen daran zu finden, und bitte euch um Verständnis, dass die Kinobilanz 2016 nun halt erst im April 2017 erscheint.

An meiner Umfrage haben dieses Jahr vom 11. Januar 2017 bis zum 29. Januar 2017 104 Personen teilgenommen, was deutlich weniger sind als noch bei der Kinobilanz von 2015, ich führe das aber auf meine Abwesenheit auf der Webseite zurück, weshalb das für mich ok ist. Ich habe dieses Jahr die Diagramme etwas angepasst, hoffentlich kann man sie jetzt etwas besser lesen und vor allem auch verstehen. Mit einem Klick auf das Bild könnt ihr die Datei vergrössern und separat ansehen.

"Was ist dein Geschlecht?"
„Was ist dein Geschlecht?“

Dieses Jahr waren 24% weiblich und 76% männlich (0% haben „anderes“ angegeben), somit waren es dieses Jahr ein paar Teilnehmerinnen mehr als noch letztes Jahr. Leider bin ich aber noch nicht auf einem ausgeglichenen Niveau, wie ich es eigentlich wünschen würde, da ich die Antworten so besser vergleichen könnte. Aber das ist ja leider kein Wunschkonzert hier. Ausser wenn ich mir wünschen könnte, dass die weiblichen Teilnehmer den Link nächstes Mal mehr unter ihren Freundinnen und Bekannten teilen.

"Wie alt bist du?"
„Wie alt bist du?“

Ich habe in dieser Umfrage eine neue Kategorie eingeführt, um etwas genauer zu sehen in welcher Altersgruppe welcher Film am beliebtesten oder am verhasstesten ist. Dabei waren 4.8% unter 18 Jährig (alle davon männlich), 60.6% 18 – 24 Jährig (davon waren knappe 63% männlich und 37% weiblich), 25 – 34 Jährig waren gut 25% (96% davon männlich und nur 4% weiblich), 8.7% der Teilnehmer waren 35-44 Jährig (11% weiblich und 89% männlich). Nur 1% war 45 – 60 Jährig (nur männlich) und keiner war über 60.

Über 60 und unter 18 finde ich hier noch etwas ausbaufähig, wobei erstere wohl etwas weniger in die Kinos gehen als letztere…

"In welchem Land lebst du?"
„In welchem Land lebst du?“

Wie im letzten Jahr ist die Beteiligung der drei Länder in etwa gleich, wobei Deutschland mit 64.1% am meisten ausmacht, die Schweiz mit 33% dahinter folgt und Österreich abgeschlagen mit 2.9% das Schlusslicht bildet.

In Deutschland waren 21% Frauen und 79% Männer dabei, in der Schweiz waren es ähnliche 29% Frauen und 71% Männer, in Österreich waren 33% weiblich und 67% männlich. Die 18-24 Jährigen waren ziemlich genau so verteilt, wie der Anteil der Länder aller Teilnehmer, nämlich mit 63.5% in Deutschland, 33.3% in der Schweiz und 3.2% in Österreich.

"Wie oft schaust du Filme im Kino?"
„Wie oft schaust du Filme im Kino?“

„Mehrmals im Jahr“ ist auch 2016 die am meisten gewählte Antwort, wenn es um die Häufigkeit der Kinobesuche geht, mit 59.6%. Gefolgt von „Mehrmals pro Monat“ (22.1%), „Einmal alle paar Jahre“ (12.5%), „Mehrmals pro Woche“ (4.8%) und „Ich schaue Kinofilme nur online“ (1%).

Mehrmals im Jahr gehen die Männer mit 71% deutlich mehr ins Kino als die Frauen mir 29%. Mit 64.5% sind die 18-24 Jährigen diejenigen, welche diese Antwort am meisten ausgefüllt haben, gefolgt von den 25-34 Jährigen mit 24.2%. Deutschland ist mit 63.6% der Vorreiter in dieser Kategorie, gefolgt von der Schweiz mit 31.1% und Österreich mit 5.3%.

Genre 2016
„Welches Filmgenre bevorzugst du?“

Im Gegensatz zum letzten Jahr wurde Science-Fiction nun zum beliebtesten Filmgenre gewählt, dicht gefolgt von den Dramen und auf dem dritten Platz die Komödien, welche letztes Jahr noch gesiegt hatten. Anders als bei den Männern, welche die gleichen drei Genres auf das Podest gewählt haben, ist bei den Frauen Fantasy der Sieger, gefolgt von Drama und Science-Fiction zusammen auf dem zweiten Platz.

Bei den 18-24 Jährigen siegen die Dramen vor Science-Fiction und Fantasy, bei den 25-34 Jährigen gewinnt Science-Fiction deutlich vor den Dramen, Thriller und Animation liegen zusammen auf dem dritten Platz. Die 35-44 Jährigen wählten ebenfalls Science-Fiction auf das Siegertreppchen, gefolgt von Drama und Thriller, welche sich den zweiten Platz teilen. Die unter 18 Jährigen wählten die Komödien auf den ersten Platz, vor Drama, Science-Fiction und Action zusammen. Die 45-60 Jährigen wählten ebenfalls Science-Fiction zum Gewinner.

In Deutschland gewinnt ebenfalls das Genre Science-Fiction (25.8%), dicht gefolgt von den Dramen (24.2%) und Komödien (12.1%). In der Schweiz ist es fast die selbe Ansicht des Podests, jedoch ist Fantasy noch vor den Dramen, welche sich mit den Komödien den dritten Platz teilen. In Österreich teilen sich Science-Fiction, Drama und Fantasy alle zusammen das Siegertreppchen.

Der beste Film 2016

Letztes Jahr hat mir das Design des Kuchendiagramms selbst nicht so gut gefallen, sogar für mich, der das Ergebnis kannte, war es schwierig, aus dem Diagramm etwas einfach auszulesen. Deshalb die neue Darstellung. Auch dieses Jahr könnt ihr wieder mit einem Klick oder tippen auf das Bild die Ansicht vergrössern und in einem neuen Tab besser ansehen. Noch zur Erklärung: Da viele gesagt hatten, dass es schwierig ist sich auf einen einzigen Film festzulegen, hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Jahr, sofern sie davon Gebrauch machen wollten, zwei Stimmen zur Verfügung zur Abstimmung.

Keine einzige Stimme erhalten, und somit nicht im Diagramm zu sehen, sind folgende Filme: „10 Cloverfield Lane“, „Alice im Wunderland: Hinter den Spiegeln“, „Allied – Vertraute Fremde“, „American Honey“, „Angry Birds – Der Film“, „Bad Moms“, „Batman V Superman – Dawn of Justice“, „BFG – Big Friendly Giant“, „Bibi & Tina – Mädchen gegen Jungs“, „Central Intelligence“, „Conjuring 2“, „Deep Water Horizon“, „Eddie the Eagle“, „Der Geilste Tag“, „Die glorreichen Sieben“, „The Huntsman & The Ice Queen“, „Ice Age 5: Kollision voraus!“, „Independence Day: Wiederkehr“, „Inferno“, „The Jungle Book“, „Kung Fu Panda 3“, „Lights Out“, „The Nice Guys“, „The Purge 3 – Election Year“, „Sausage Party – Es geht um die Wurst!“, „SMS für dich“, „Swiss Army Man“, „Tschick“, „Vaiana – Das Paradies hat einen Haken“ und  „War Dogs“. Ebenfalls erwähnt wurden die Filme „The Danish Girl“, „The Big Short“ und „Dope“, welche aber alle offiziell in 2015 fertiggestellt wurden und somit leider nicht zu diesem Ranking zählen.

Bester Film 2016
„Welches ist deiner Meinung nach der beste Film des Jahres 2016?“

Der beste Film 2016 ist mit 12.8% „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“, gefolgt von „Zoomania“ mit 10.9% und „Findet Dorie“ mit 6.3%.

Die Männer wählten mit 13.2% „Zoomania“ zum besten Film 2016, gefolgt von „Phantastische Tierwesen“ mit 11.6% und „The Revenant – Der Rückkehrer“ mit 6.6%. Die Frauen hingegen voteten mit 15.4% „Phantastische Tierwesen“ zum besten Film 2016, gefolgt von „Findet Dorie“ mit 12.8% und mit 10.3% „Deadpool“ und „Ein ganzes halbes Jahr“ zusammen.

Die unter 18 Jährigen konnten sich gar nicht einigen und verteilten ihre Stimmen mit 20% gleichmässig auf „Die 5. Welle“, „Findet Dorie“, „Spotlight“, „Star Trek: Beyond“ und „Sully“. Die 18-24 Jährigen stimmten mit 16%, 10% und 7% exakt nach dem Gesamtresultat ab. Die 25-34 Jährigen wählten mit 11.9% „Zoomania“ zum besten Film 2016, auf den zweiten Platz mit 9.5% „Rogue One: A Star Wars Story“ und auf dem dritten Platz wird es mit 7.1% zwischen „Spotlight“, „The Revanant“, „Phantastische Tierwesen“ und „The Hateful 8“ sehr eng. Die 35-44 Jährigen wählten mit 18.2% „Zoomania“, „The Revenant“ und „Jason Bourne“ zu den besten Filmen von 2016. „Phantastische Tierwesen“ und „Star Trek Beyond“ waren bei den 45-60 Jährigen mit je 50% die besten Filme.

In Deutschland teilen sich „Zoomania“ und „Phantastische Tierwesen“ mit je 10.9% das Siegertreppchen, gefolgt von „Findet Dorie“ mit 7.9% auf dem zweiten Platz und „Arrival“ mit 5.9% auf dem dritten Platz. Bei den wenigen Österreichern war die Meinung ziemlich geteilt, mit je 25% waren „Arrival“, „Manchester by the Sea“, „Phantastische Tierwesen“ und „Captain Fantastic“. In der Schweiz war „Phantastische Tierwesen“ mit 14.8% deutlicher Spitzenreiter, gefolgt von „Zoomania“ und „The Revenant“ mit je 9.3% auf dem Silberplatz und „Deadpool“, „Now You See Me 2“ und „Sully“ mit je 7.4% auf dem Bronzeplatz.

Der schlechteste Film 2016

Keine einzige Stimme erhalten, und somit nicht auf dem Diagramm aufgeführt, sind folgende Filme: „The Accountant“, „Alice im Wunderland: Hinter den Spiegeln“, „Allied – Vertraute Fremde“, American Honey“, „Arrival“, „Bad Moms“, „BFG – Big Friendly Giant“, „Bridget Jones‘ Baby“, „Deep Water Horizon“, „Doctor Strange“, „Don’t Breathe“, „Florence Foster Jenkins“, „Der Geilste Tag“, „Die glorreichen Sieben“, „Die Insel der besonderen Kinder“, „Kubo – Der tapfere Samurai“, „Kung Fu Panda 3“, „Lights Out“, „Manchester by the Sea“, „Money Monster“, „NERVE“, „The Nice Guys“, „Nocturnal Animals“, „Now You See Me 2“, „Raum – Room“, „Rogue One: A Star Wars Story“, „Snowden“, „Spotlight“, „Star Trek Beyond“, „Sully“, „War Dogs“ und „Zoomania“.

"Was ist deiner Meinung nach der schlechteste Film des Jahres 2016?"
„Was ist deiner Meinung nach der schlechteste Film des Jahres 2016?“

Der schlechteste Film 2016 ist mit 10,5% „Sausage Party – Es geht um die Wurst“, gefolgt von „Batman V Superman – Dawn of Justice“ mit 8,1% und „Bibi & Tina – Mädchen gegen Jungs“ mit 7,3%.

Den Frauen missfiel mit 12,9% „Die Bestimmung – Allegiant“ am meisten, anschliessend „Sausage Party“ mit 9,7% und „Angry Birds – Der Film“, „Batman V Superman“, „Bibi & Tina“ und „Findet Dorie“ gemeinsam mit 6,5%. Bei den Männern wurde „Sausage Party“ mit 10,3% zum schlechtesten Film gewählt, danach „Warcraft: The Beginning“ und „Batman V Superman“ zusammen mit 8,2% und „Bibi & Tina“ mit 7,2%.

Die unter 18 Jährigen wählten mit je 40% „Bibi & Tina“ und „Tschick“ zu den schlechtesten Filmen 2016, gefolgt von „Phantastische Tierwesen“ mit 20%. Bei den 18-24 Jährigen war „Sausage Party“ mit 11,4% der schlechteste Film, gefolgt von „Angry Birds“ und „Bibi & Tina“ zusammen mit 7,6% und „Die Bestimmung – Allegiant“ mit 6,3%. Die 25-35 Jährigen gaben an, „Warcraft“ für den schlechtesten Film 2016 zu halten, gefolgt von „Batman V Superman“, „Independence Day: Wiederkehr“ und „Sausage Party mit je 9,4%. Die 35-44 Jährigen fanden mit 27,3% „Bibi & Tina“ sei der schlechteste Film, gefolgt von „Angry Birds“, „Batman V Superman“, „Ghostbusters“, „The Jungle Book“, „Sausage Party“, „SMS für dich“, „Dirty Grandpa“ und „The Shallows“ mit je 9,1%. Bei den 45-60 Jährigen gab es mit 100% einen ganz klaren Gewinner des Preises für den schlechtesten Film mit „Independence Day: Wiederkehr“.

Deutschland wählte mit 11,1% „Sausage Party“ zum schlechtesten Film, dahinter „Batman V Superman“ mit 9,9% und „Angry Birds“ mit 8,6%. In Österreich gab es einen Gleichstand, mit je 33,3% wurden „Die Bestimmung“, „Bibi & Tina“ und „Batman V Superman“ zusammen zum schlechtesten Film gewählt. In der Schweiz wurden mit je 9,3% „Sausage Party“ und „Warcraft“ auf das unrühmliche Siegertreppchen gewählt, den zweiten Platz teilen sich „Bibi & Tina“ und „Willkommen bei de Hartmanns“, auf dem dritten Platz wird es sogar noch enger, da mit 4,7% „Die 5, Welle“, „Findet Dorie“, „Hail, Caesar“ und „Pets“ zusammen landen.

Das war es dann auch mit den vielen Zahlen und Prozenten. Nun zu euren Kommentaren, womit ich mich bei euch wieder tausendmal bedanken kann, bzw. muss, für all die aufbauenden und lieben Worte die ihr nicht nur der Webseite, sondern auch mir direkt widmet. Der Hinweis, mehrere Genres anwählen zu können, werde ich sicherlich berücksichtigen, danke dafür!

Das Jahr 2016 schien allgemein ein Jahr zu sein, bei dem viele hochgehypte Filme mit ihren grossen Erwartungen nicht immer mithalten konnten, und im Gegensatz dazu viele kleine Produktionen echte Geheimtipps waren. Da es zur Sprache kam: Ich nehme Filme in die Auswahl auf, welche im entsprechenden Jahr fertiggestellt wurden. Die Auswahl, welche Filme danach hier aufgeführt werden, ist tatsächlich schlicht meine Entscheidung, obwohl ich versuche mich möglichst breit zu fassen. Mit der „Eigene Antwort“ Spalte habt ihr ja die Möglichkeit, fehlende Filme einzufügen. Eine vorherige Auswahl der Filme, welche man gesehen hat, wäre wohl irgendwie machbar, aber wohl auch sehr aufwändig und ehrlich gesagt sitze ich an diesem Artikel nun schon mehr als 5 Tage, weshalb ich auf noch mehr Daten eigentlich echt keinen Bock habe, um es mal etwas deutlich auszusprechen. Wobei ich mir das mal aufnehme, wenn es in Zukunft irgendwie schneller und angenehmer auszuwerten wäre.

Ich bedanke mich nochmals bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Umfrage, bei allen, die einen Kommentar verfasst haben und allen, welche den Artikel tatsächlich bis hier gelesen haben. Danke für eure Hilfe und Verständnis für meine Abwesenheit auf dieser Webseite.