Transcendence

Transcendence

Science-FictionDramaMysteryThriller von 2014 aus dem Hause Summit Entertainment.

Transcendence

Story: Dr. Will Caster (Johnny Depp) ist der führende Forscher im Bereich künstlicher Intelligenz. Anders als Wissenschaftlern zuvor gelingt es ihm, nicht nur das kollektive menschliche Wissen in Maschinen zu übertragen, sondern diese auch mit menschlichen Emotionen auszustatten. Der technologische Sprung bringt ihm viel Lob ein, macht ihn allerdings auch zu einer Zielscheibe für Technik-Skeptiker und -Feinde. Einige von ihnen verüben einen Anschlag auf Will, den er nur schwer verletzt überlebt. Doch seine Frau Evelyn (Rebecca Hall) schafft es mit der Hilfe seines Freundes und Kollegen Max Waters (Paul Bettany), das Wills Gehirn zu retten und sein Bewusstsein mit einer Maschine zu verbinden. Das Resultat fällt anders aus als erwartet: Wegen Wills unstillbaren Drangs nach Wissen entwickelt er in der Maschinen-Hülle einen ausgeprägten Machthunger…

Regie: Wally Pfister

Analyse: Was passiert, wenn die Menschheit einen Schritt zu weit geht mit der Technologie? Wenn man Gedanken, Erinnerungen und sogar die Seele in eine Maschine zwingt? Transcendence zeigt im Trailer viele spannende Szenen und die Geschichte ist meiner Meinung nach sehr interessant, also habe ich mich auf den Film gefreut. Johnny Depp spielt den, ich nenne es mal „Geist“, von Will Caster sehr gut und auch andere Schauspieler wie Morgan Freeman oder Rebecca Hall als seine Frau Evelyn machen ihren Job gut. Dennoch gibt der Film keiner Rolle Platz zum entfalten und so sind die Charaktere leider sehr leer und man erfährt sehr wenig von ihnen. Während den knapp 120 Minuten des Films passiert viel, dennoch gibt schafft er es nicht wirklich Spannung aufzubauen und genau das ist das Problem. Die Geschichte plätschert wie ein kleiner Bach vor sich hin und verwandelt sich nicht in einen reissenden Fluss, der den Zuschauer in seinen Bann zieht denn der Ausgang des Films ist bereits sehr früh klar. Für einen Science-Fiction Film hatte ich definitiv bessere und spektakulärere Effekte gewünscht. Aus der eigentlich interessanten Geschichte wurde ein leider etwas eintöniger Film, der den Zuschauer nicht zu packen vermag.

Fazit: Eine gute Filmidee, die leider nicht richtig ausgereift ist.

Bewertung: 5.5 von 10 Punkten

FSK: Ab 12 Jahren freigegeben.

Trailer:

© Bild und Trailer: Summit Entertainment

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