Lucy

Lucy

ActionScience-Fiction von 2014 aus dem Hause der Universal Pictures.

Lucy

Story: Die US-Studentin Lucy (Scarlett Johansson) ist auf Party-Urlaub in Taipeh, wo sie von ihrem neuen Freund, dem Kleinkriminellen Richard (Pilou Asbaek), gebeten wird, einen Koffer an den mysteriösen Mr. Chang (Choi Min-sik) zu übergeben. Bei der Übergabe geht alles schief, Richard wird hingerichtet und Lucy von Mr. Chang gefangen genommen. Um dem Schlamassel zu entkommen, soll sie eine neuartige Superdroge nach Europa schmuggeln. diese wird ihr gegen ihren Willen in den Bauch implantiert. Wieder geht jedoch alles schief, Lucy wird zusammengeschlagen und dabei wird die gefährliche Substanz in ihrem Körper freigesetzt. Lucys Panik verwandelt sich allerdings schnell in Erstaunen, als sie merkt, dass die Droge ungeahnte Kräfte ausgelöst hat. Nach und nach wird sie immer stärker, denkt immer schärfer und entwickelt übermenschliche Fähigkeiten, mit denen sie ihren Peinigern entkommen kann. Während Lucy sich mit dem renommierten Hirnforscher Professor Samuel Norman (Morgan Freeman) in Verbindung setzt, um zu erfahren, was mit ihr geschieht, setzt Mafioso Jang seine Schergen auf Lucy an, die die junge Frau zum Schweigen bringen sollen…

Regie: Luc Besson

Analyse: Erstmal vorweg, die 10% Theorie ist weder bestätigt noch eindeutig widerlegt, also gehe ich in meiner Analyse nicht genauer darauf ein. Jetzt zum Film selbst: Lucy hatte dank dem Trailer bei mir mit einer Startpunktzahl von 8.5 angefangen, denn der sieht sehr actionreich und wirklich gut aus. Zudem wirkt die Kombination aus Scarlett Johansson und Morgan Freeman sehr interessant. Während des Filmes gab es sowohl Plus- als auch Minuspunkte. Minuspunkte dafür, dass es Filmschnitte gab, die nicht nachvollziehbar sind wie z.B.: Wird Lucy wohl entführt…? (Mehr als spekulieren kann man da nicht wirklich) nachdem ihr das Päckchen eingepflanzt wurde, oder wieso wacht sie in einem Raum mit 2 Typen auf, die sie missbrauchen wollen? Und gegen das Ende schlittert der Film dann in die tiefen des Science-Fiction ab, denn man „weiss ja nicht was passiert, wenn sie 100% erreicht“. Auch Aussagen wie: „Jemand muss die Tür bewachen, Ich muss mich jetzt konzentrieren.“ ergeben wenig Sinn, wenn sie bereits mit knapp über 50% die Körper anderer Menschen mit einem kleinen Zucken beeinflussen kann. Pluspunkte gab es dagegen für die herausragenden Spezialeffekte, die nahezu perfekt gelungen sind. Auch die Musikauswahl war für mich ein Highlight, ich liebe es Filme anzuschauen, bei denen mich auch die Musik packt und zu jeder einzelnen Szene abgestimmt wird und genau passt. Ein weiterer Pluspunkt gibt’s für die Schauspieler. Natürlich allen voran den zwei Hauptfiguren. Scarlett Johansson spielt die erst verwirrte und hilflose, danach aber starke und eher ausdruckslose Lucy absolut überzeugend, und Morgan Freeman ist die Ruhe und Professionalität in Person, wie man das von ihm gewohnt ist. Auch andere Schauspieler wie der skrupellose Maffia-Boss Mr. Chang, welcher von Choi Min-sik verkörpert wird und der Französische Polizei-Inspektor, der von Amr Waked gespielt wird, überzeugen mich. Nach meiner Rechnung und einer kleinen Korrektur nach unten komme ich so auf meine Endpunktzahl.

Fazit: Science-Fiction-Spektakel, welches zum optischen geniessen einlädt.

Bewertung: 8 von 10 Punkten

FSK: Ab 12 Jahren freigegeben.

Trailer:

© Bild und Trailer: Universal Pictures

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